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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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421
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Von den vierfüßigen Thieren. 421

Arten der unvernünftigen Thiere genommen wird, Ps. z 6 , 7.2 Pet. 2,12. daher auch die Schlange unter die Behemoth ge-rechnet wird, Gen.z, i. nicht aber, als wenn dieselbe vor demFall auf vier Füssen einhergegangen wäre, wie einige davorgehalten *. 2) Darnach wird Behema entgegen gesetzet de-nen fliegenden, kriechenden und Wasser-Thieren, und genom-men für einjeglich vierfüßig Thier, das auf Erden, nicht aberzugleich im Wasser lebet, oder in der Luft, wie die Fledermäuse:ja das dabey lebendige Jungen bringt, nicht aber Eyer leget,wie der Crocodill, die Eydexen, Salamander, ;c. und dennauch von einiger Grösse ist vor andern, also daß die Mäuse undMaulwürffe nicht dadurch gemeinst, sondern unter die kriechen-den Thiere gezählet werden, wegen ihrer kleinen Gestalt undsuchen Füsse, damit sie mehr zu kriechen, als zu gehen scheinen,lev.ii,29.zo. coH.v.5.6**. z) Wenn Behema dem Wortentgegen gesetzt wird, wie Gen.i,2§. wird es genommenfür allerley vierfüßige zahme Thiere, und Heerdviehe, wiewohlauch öfters die wilden vierfüßigen Thiere darunter mit begrif-fen werden, Es.iZ, 6. Ier.27, zz. z.E. Hirsche, Rehe, Büf-fel,:c. Deut.14,;. coll. i Sam.l7,44k. 4) Was BehemothJob 40,10. besonders sey, wird unten gezeiget werden.

§.2. Es werden aber die vierfüßigen Thiere verschiedent-lich betrachtet und unterschieden in Heil. Schrift, als: inAnsehung ihrer Leibes-Grösse; des Orts, da sie sich aufhalten;einiger Theile ihres Leibes; ihrer besondern Eigenschaften undnatürlichen Neigungen; ihrer Nahrung; des Ceremonial-Gesehes; des gemeinen Nutzens oder Gebrauchs ff.

§ Z. In Ansehung der Leibes-Grösse heißen die kleinenvierfüßigen Thiere nur inmuns terrse i.e. nni-

mslculs terrse, z. E. die Caninchen, Prov. ZO, 24.26. dasHoch-Wild aber, oder die grossen und hochbeinigten Thierewerden imHebr.genennet -^2 tilü elutionis, die stel-ln Thiere, Job 41,2z. c. 28, 4.

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* Nocti-rt. Hiervr. ?. r. I. r. c. 2. p. 4. Lc p. 5.

** 4 lbici. fs

§' 4 .