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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von den vierfüßigen Thieren.

§.4. In Ansehung des Orts oder Aufenthalts werden dievierfüßigen Thiere unterschieden in zahme und wilde, Sap.7,2O. jene die zahmen sind diejenigen, welche sich um und beyden Menschen aufhalten, in Städten und Dörfern, z. E. dasVieh, Num.zz, z. wie auch die Hunde, 1 Reg.i4, n. Ps.95,7. iz. diese die wilden Thiere, sind diejenigen, welche vonden Menschen und denen bewohnten Oertern sich ferne machen,und theils aufdem Felde, Job Z9,6. Ps.io4,n. theils in denWäldern, Ps. 50,14. theils in Rohr - Büschen, Ps. 68, zi.theils auf hohen Bergen,Ps.,O4,i8. theils in Stein-Klüften,Höhlen, Löchern und Gruben der Erden, Ps. 104,18.22. Jer.16, io. Nah. 2,1z. Match. 8, ^O. theils in Wildnissen,Marc.r,iz. theils in den verstöhrten Städten und Schlössernsich aufhalten, Es.Z4,14. Thren.z, 18.

§. 5» In Ansehung einiger besondern Theile des Leibes,werden die vierfüßigen Thiere wiederum abgetheilet in die, soentweder Klauen haben, oder mit Nageln an den Pfoten oderTatzen versehen sind *. In die erste Classe gehören, die entwe-der eine gantze Klaue an ihren Füssen haben, und loliclipecta,Gr. genennet werden, oder eine gespaltene Klaue,

und diese sind entweder wiederkäuende oder nicht wiederkäuen,de Thiere, Lev.n,z. 4 « T)eut.i4,6.7. Eine ««gespaltene Klauehaben die Pferde,Esel,Waldesel,Maulesel. Die eine zweyge?spaltene Klaue haben, heissen^i'^^cv, ^l6(l3,bisulca, und sinderstlich die wiederkäuende Tbiere, welche vier Magen ha-ben, damit die Speisen besser ausgekochet, und in einen sehrzarten nahrhaften Saft verwandelt werden. Denn weil sol?che Thiere nur eine Reihe Zähne haben, und doch sehr gefreßigsind, wird von ihnen die Speise, welche sie auf einmahl zu sichnehmen, Num. 22,4. nur in den ersten Magen, welcher sehrgroß ist, und xo,?u«,ventriculu8M3Ann8, der Wanst genenntwird, gefammlet, eingefeuchtet, und in etwas erweichet, dadurchaber wird sie noch nicht zum Verdauen geschickt, sondern mußdaher erst noch besser gekäutt werden **, welches durch das

Wieder-

* Uwt. p. 6 H Teireirclir M?!'-2. e 54. §. Z5. p. »yl.tq.

** Vj,j. ^Vict?t>urZ. Xlsrke!', biUl, spec, 2. r;v. 16 p. 46.