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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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409
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Von den Thieren insgemein. 409

haben die Thiere ihreBewegung, also,daß sie nicht aufeinerleyStelle dürfen stehen oder liegen bleiben, sondern geschickt sind,wie die Lage ihrer Glieder gegen einander zu verändern, oderallerhand Posituren anzunehmen; also auch durch die Verän-derung ihrer Stelle und Bewegung ihrer Glieder und Leiber,demwaß ihnen nöthig und dienlich nachzugehen, nachzufliegen,nachzuschwimmen, nachzukriechen, und das was ihnen schäd-lich ist, zu fliehen *, Ps.l04,20.21.22. Diese Bewegung derThiere, und aller Theile ihrer Leiber ist eine recht wunderwür-dige Sache, welche uns abermahl führet zur Erkenntniß derWeisheit und Allmacht Gottes, so noch alles unmittelbar re-gieret und erhält. Denn es wird alle Bewegung verrichtetdurch Hülfe der Mußkuln oder Mauslein, welche aus un-zahlich vielen kleinen Fäserlein bestehen, welche von denen ausdemGehirn durch die Spannadern oder Nerven einfliessendensinnlichen Geistern, so auch Lebens-Geister oder Nerven-Saft genennet werden, aufgeblasen sich zusammen - und alsodie ihnen angehängte Beine oder andere Theile an sich ziehen,mdeineunglaubliche Kraft ausüben, die Fäserlein, welche auslauter kleinen Eyrunden Blaßlem bestehen, welche eben vonden Lebens-Geistern aufgeblasen werden, sind so klein, daß sech-zehn kaum eine Linie, oder ein Zwölftheil eines Pariser Zollsmachen, folglich 192. erst einen Zoll. Und diß sind nur die gro-ben Mußkeln, welche bey den Menschen und grossen Thierenfch finden. Was soll man »ber dencken, von denen Mäuslein,welche das kleinste Ungeziefer bewegen, z. E. von jenemWürmlein, welches I^le in der L^ilb. 6e I'^cacl. Ao)'. 1711.? >8- durch ein Fern-Glaß gesehen, daß in einer Zeit von einerSecunde, in welcher kaum der Pulß einmahl schlagen kan, dreyZoll weit fortgeschritten, und bey diesem Marsch 540. Schrittegethan, weil es binnen dem Raum einer Linie funfzehnmahl,und also über tausendmahl in einer Secunde seinen Fuß bewe-tgft? Was von jenen Thierlein, deren wohl etliche tausend aufeiner Nadelspitze tantzen können? oder deren 7. bis8ooo. ineinem Tröpflein Wasser leben, und noch mehr in dem Raum-

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* 8ckeuckr. kkys. ?. z. c. zq. § r6 P.Z7Y. s«j.