ZZO Von den fruchtbaren Bäumen.
gespaltenen Wacholder-Wurtzeln gebunden und geflochten,undvon geringen Leuten zum Verkaufumher getragen werden.
DieRohlendeö Wacholderbaums brennen und glimmensehr, und sollen mit ihrer eigenen Asche bedecket, wohl ein ganßJahr Feuer halten; damit wird die falsche und verleumderischeZunge verglichen, welche nach langer Zeit eineSache wiederumhervorzubringen weiß, Ps.i2o, 4*.
§» 14. Der Myrcen-Baum. Klvrtus, ist entweder mildoder zahm, und beyderley entweder weiß oder schwach, breitoder schmalblätterige, ist ein stäudiges Bäumlein, hm langezähe und mit einer rothen Rinde überzogene Aestlein, mit läng-lichten und immer grünen Blättern, trägt weifst und wohlrie-chende Blümlein, auf welche länglichte schwartzbraune Beerefolgen, die oben ein Crönlein, inwendig aber viel weißlichteSteinlein, und einen gössen Nutzen in der Medicin haben**;heist im Hebr. VHN Neh. 8, iz. daher kommt ilDNkl Ha-dassa, der Nahme Esther, Esth. 2, 7. die Hebräer verstehendurch die dichten oder dicken Bäume, von welchen die Jüdenam Lauber-Hütten-Fest Zweige in den Händen getragen, be-sonders die Myrten-Bäume, Lev. 2 z, 40. Neh. 8,iz f.
Myrten im Thal sind ein Bild der Gläubigen Demuth,Niedrigkeit und Druckung, Sach. l,8tt.
Myrten in der Wüsten bedeuten einen erweiterten und ver-änderten Zustand zum Guten, Es. 42,19. c. 55, iz.
§. iz. Der Myrrhen-Baum, klyrrka, Hebr. ^2Gr. trägt auch Beeren, Cant. z,r. und wächst etwa
5 bis 6 Ellen hoch, vornemlich in Arabia und Egypten, undjst dornicht, aus dessen Wunden, wenn er geritzet wird, dasGuinmi oder Myrrhen-Gafc heraus fieust, so zwar vonbittern Geschmack, aber vottreflichen Geruch und herrlichenNutzenist; Dasjenige, so von selbst aus den jungen Bäumen
fleust, heist Scacre, im Hebr. HM Exod. zo, 34. derglei-chen
* Uill.l.c. P.255.
*' HübN- I. c. p. 1109.
Lunct. l.. 5. c. 25. p. ivFl.
sf UiU. I.c.c. »4. p.rzz.
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