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Von den fruchtbaren Bäumen.
Die Maulbeeren wurden sonst unter die schlechtesten Früchtegezehler, welche geringe Leute auflasen und davon lebten, AmoS7 14. wenn die Elephanten sollten grimmig gemacht werden,wurden sie mit Maulbeer-Saft besprenget, tMacc.6,Z4.
§. 12. Der Lorbeer-Baum, I-surug, ist wegen seinesschönen und immer grünenden Laubes eine sonderbare Zierde derLust-Gärten, und wird in der Deutschen Bibel, Ps. 37, zz.das blühende Glück der Gottlosen damit verglichen; das Hebr.Wort aber 5 N 7 -< heist srbor mäiZena, ein Baum, der nichtan den Ort hingepflantzet worden, tangumn kol'peZ, sondernals ein einheimischer und einländischer daselbst aufkommen ist,oder auch von selbst gewachsen ist *. Daß sonst der Lorbeer-Baum vor dem Donner- und Wetter-Strahl sicher seyn soll,ist eine Fabel.
§. »z. Der Wacholder-Baum, §uniperU8, Hebr.LN/1 von 2^ liZavit, junxit, binden, weil seine Fruchtdicht am Holtz hänget, und eine Beere an der andern, wieauch ein Blat an dem andern gar genau verbunden sitzet **;wächst gern an bergigten und wüsten Orten; daher auch einOrt in der Wüsten, Rithma, wo sich die Kinder Israel gela-gert, Num. zz, iZ. den Nahmen zu haben scheinet; allwo auchvermuthlich der Prophet Elias unter einem Wacholderbaumgeschlafen, i Reg. 19,4. Es sind aber zweyerley GattungenWacholder-Bäume, nemlich der grosse, welcher lang undhoch gewachsen ist, davon man schon in Franckreich gantzeWälder findet; und der kleine, so viel eher einem Strauchähnlich und bey uns bekannt ist, wegen seines wohlriechen-den Holtzeö, Blätter und Beeren, damit man zu räuchernpfleget ***.
wacholder-wurrz heist der Armen Brodt oder Nah-rung, weil sie selbige verkauffen und Geld daraus zu lösen su-chen, Job ZO, 4. wie z. E. bey uns allerley weiße Ouäste oder! Kehr-Besen, ja wohl Körbchen, aus denen abgestreiften und> gespal-
* ViU.Nill.c.i.p 6.
** IdiU. c. 26. p. 25z s-.
*** Vici. Hüdn. Natur-Ler. p. 86-