Von den Bäumen insgemein. Zzr
keit und Zufälle des Alters verwahren sollte. Nachdem aberder Mensch gesündiget, und Gott der Herr ihn aus dem Pa-radiese gelassen, ja gar durch einen Cherub den Weg zu demBaume des Lebens bewahren lassen, Gen.z,24> ist solches vielmehr Gnade und Barmhertzigkeit gewesen, damit des Men-schen elendes natürliches Leben, welches ihm die Sünde zuge-zogen, durch Genieffung der Früchte vom Baum des Lebens,nicht ewig währen möchte, welches ärger gewesen wäre, alsder Tod selbst *.
Indessen wird durch den Baum des Lebens im verblümtenVerstände angedeutet i) Die Glückseligkeit des ewigen Le-bens, Apoc, 2, 7. c. 22, 2.14.
2) Was heilsam, nützlich und selig ist, Prov. 19,12. z.E.die Weisheit, Prov. z, iZ. die Gerechtigkeit, Prov. n, zo.eine heilsame Rede, Prov. 15, 4.
!I. Der Baum des Erkannmiß Gutes und Böses,*oder wie es nach dem Hebr. auch möchte gegeben werden, ^r-bor lentu8 Koni öe mall, der Baum der Empfindung Gutesund Böses, Gen.2,9. hat den Nahmen, entweder i) per äe-llinztionsin äivinam, von Gottes Ordnung lind Willen, daßder Mensch durch Anschauung dessen sich erinnern sollte, wasgut wäre, nemlich Gottes Gebot halten, und was Böse wäre,nemlich dasselbe übertrete^**; oder 2) wie insgemein dafürgehalten wird, ab eventu öc expsrientia f, von dem Ausgan-gs und der Erfahrung, weil er den Menschen, wenn sie dessenFrucht nicht anrühren noch essen würden, die Erkänntniß oderEmpfindung des Guten, in der Bestätigung desselben, bringenwürde, gleichwie er im Gegentheil die Empfindung des Göttli-chen Zorns oder des Todes, d.i. des Bösen bringen würde, sobald sie sich gelüsten liessen, davon zu essen, wie sie denn auch inder That erfahren, was für Gutes sie verlohren, und was fürBöses sie sich selbst zugezogen, Gen.2,47. coll. c.Z, 7.
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* V>6. Hitler. Uieroptivk. v. i. c. rq p. 107» tq.
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