Von den Bäumen insgemein.
barkeit durch Gottes Seegen befördert wird, Ioel 2,22. diesernusten zur Zeit des Krieges nicht beschädigt noch verderbet wer-den, Deut. 20,19. coll. 2 Reg. z, 19. Es musten aber dieKinder Israel ihre Bäume in den drey ersten Jahren als unbe-schnitten achten, und ihre Früchte nicht essen, und vor dem fünf-ten Jahr selbst nicht davon essen, 1^.19,22.24.25. damit wer-den verglichen die Frommen, Matth.7,17. Es.6i,z.
Hingegen andere sind böse, oder faule und unfrucht-bare Bäume, entweder aus Gottes Strafe und Fluch,Lev.26,2O. oder von Natur, z. E. die wilden Bäume, oderdie Bäume in den Wäldern, Cant.2,2. oder in wüsten, dürrenOrten, Jer.48, 6 . c.i7,6. deren Wurhel verdorret, Hos.9,16.daher sie als unnüh abgehauen werden, luc.iz, 7. Matth.z, 10.damit werden die Verführer und Gottlosen verglichen, Ep.Jud. v. 12. Matth.7,17.
. V. Von denen Bäumen wird auch gesagt, daß sie jauch-zen und singen, mit den Händen klappen, oder frolocken,wenn eine grosse Freude beschrieben wird, i Chron. 17, zz.Ps.96,i2. Es.14,8. c.44,2z. c.5Z,i2. Wenn aber ein großLeidwesen angedeutet wird, so heists, daß auch die Baumerrauren, Ezech.zi, 15.
Bäume, die vom Winde sehr beweget werden,sind ein Bildder Erschrockenen und Furchtsamen, Es. 7,2.
Das Fallen des Baums bedeutet den Zustand des Men-schen nach dem Tode, Coh.n, Z.
Auch ist der Baum ein Bild dessen, was fest, dauerhaft undbeständig ist, oder lange währet. Es. 65,22.
§. 9. In dem Paradiese hatte der grosse Gott noch zwey be-sondere Bäume aufgehen und wachsen lassen, recht mitten indem Garten, deren eigentlicheArt und auch ihre Früchte ganhunbekannt sind, nemlich der Baum des Lebens, und derBaum des Erkenntnisses Gutes und Böses, Gen.2,9.
I. Der Baum des Lebens, war zu dem Ende erschaf-fen, daß er die Erschaffene Unsterblichkeit und das Leben desMenschen, gleich einer gebrauchten Medicin bestärcken oderbey beständiger Gesundheit erhalten, und wider alle Schwach-