z;r Von den fruchtbaren Bäumen.
Das - z Capitel.
Von den fruchtbaren Bäumen.
oder Fruchtbringende Bäume, heissen eigenelich alle Dbft-Bäume, deren Früchte denen Menschenzur Speise und zum Nutzen dienen. Einige derselben tragenKern-Obst, als: der Apffelbaum, Birnbaum, Citronenbaum,Pommerantzenbaum, Palmbaum, Granätenbaum, Feigen-baum, rc. Andere haben Stein - Obst, als: der Oehlbam,Pflaumenbaum, Mandelbaum, Pfirsichbaum, Kirschbaum, jMispelbaum, u. a. m. Etliche tragen Nüsse, z. E-Wallnüsse,Haselnüsse, Pimpernüsse. Andere aber tragen Beere, als der jMaulbeerbaum, Lorbeerbaum, Cypressenbaum, Wacholder-Ehaum, Weinstock, u.d.gl.
H. 2. Der Apffelbaum, ^alus, ?omu8, wird wegen sei-ner Nutzbarkeit für einen der vornehmsten Bäume in denenBaum - Gärten gehalten, heist im Hebr. vom Geruchseiner Früchte, als welcher sehr lieblich ist und lange anhält*,daher auch der Geruch der Nasen der Braut Christi, d. i. ihregeistliche Lebens-Kraft den Aepffeln verglichen wird, Cant-?, 9.und weil die Früchte des Apffelbaums in Vielheit und Grösse,an Schönheit und Annehmlichkeit alle andere Baum-Früchte jübergehen; so wird Christus selbst damit verglichen, wegenseines Vorzugs vor andern Menschen, Cant. 2, z. c.8,5. undsein gantzcs Verdienst sind die Aepffcl, damit die Braut in ih-rer Seelen - Kranckheit und Ohnmacht wünschet erquicket zuwerden, Cant.2,5. von den Aepffelbäumen und Aepffeln wer-den in Heil. Schrift genennet die Stadt Thappuah im StammIuda, Jos. 12,17. in Ephraim, Jos. r6,r. und Manasse, Jos.
17,7. Beth-Thappuah, d. i. ein Ort der Aepffelbäume, Jos.
15, ZZ. Wenn der Apffelbaum und andere Obstbäume verdor-ren, ist solches ein grosser Schade und Strafe Gottes, Joel i, 12-