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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Vom Acker-Bau.

So pflegten sie dennoch um Mist zu machen und zu sammlen, ^ ^

(Luc. 14,35.) das Stroh in Misthaufen oder Mistlachen zutreten, darauf gezielet wird, Es. 25, io. Moab wird un-ter chm zudroschen werden, 6cm conculcawr paleg inkiergmliuio vel in agui8 6ergui!inu, wie Stroh im L^ist-haujfen oder Mistlache zutreten wird. So führten sieauch den Mist mit Haussen hinaus aufs Feld, daher kommtdie Redens-Art, wie Roch auf dem Felde, oder wieausgeführter Mist, 2 Reg. 9, 97. Ps. 83, n. Ier. 9,22. c.16,4. c.2z,zz. Sonst hat man sich schon von uhralten Zeitenher der liercoration oderBedüngung, als eines Mittels dieFelder fruchtbar zu machen, bedienet. Imlia hat den 8tercu-lium einen von seinen alten Königen des 6auni Sohn, unterdie Zahl der Götter gesehet, weil er zuerst diese Kunst mit Mistdie Erde fruchtbar zu machen, soll erfunden haben *.

§. 5. Wenn nun der Ackermann das Land vollends zuge.richtet hat, säet er mancherley Saamen hinein, Es. 28,24. fq.wiewohl im A. T. verbothen war, nicht zweyerley Saamenaufeinen Acker zu säen, um die Ungleichheit und Mischmasch zuvermeiden, ** Lev. 19,19. So musten auch die Kinder Israelalle Sabbath und Jubel-Jahre ihre Felder gar nicht besäen,sondern ruhen lassen, Lev. 25, n. 20. 22. Als Isaac im landeder Philister säete, kriegte er hundertfältige Frucht, Gen. 26,l2. dagegen durften die Nachkommen Ionadab, des SohnesRechab, weil sie Fremdlinge im Lande Canaan waren, we-gen eines besondern Gelübdes, keinen Saamen säen, Ier.35 , 6 .

Saamen und Erndte soll nicht aufhören so lange dieErde stehet, Gen. 8,22. Indessen ist nicht jeder Saame zuallen Zeiten gleich fruchtbar, sondern nachdem er ein gut Landantrifft, Luc. 8 ,5. oder Gott das Gedeyen giebt. Es. 30,2z.Es. 55, io. 2Cor. 9, iO. Marc. 4,27. 28. Denn sonst wennGott strafen will, wird der Saame oft umsonst gesäet, Lev.

26,16. Mich.6, iz. Job zi,8. oder man säet viel und erndtet

wenig

* via. klin. u. x. I.. XVI. c. 9.

** Lvnf. UiU. Uierupkyr. ?. r. c> l8. p 82