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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
305
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Vorn Acker-Bau.

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wenig ein, Deut. 28^,38- Hagg. r, 6. Es. 5, io. indem derSaame theils in der EM verfaulet, Ioel i, 17. theils zu Un-kraut wird, Ier. 12, iz. theils von Heuschrecken und andernUngeziefer, IoeU,4»n. oder gar von den Feinden weggezeh-ret und verderbet wird, Lev.26,i6. Jud. 6, z. sq. Job zi, 8.daher der dürftige Säemann bey grossem Mißwachs und intheurer Zeit oft mit Weinen den noch übrigen wenigen, theurenund edlen Saamen auswirft, Pf. 126, 5. 6. Hebr. xormn8 ja-

(Iuni ieminis, d. i. soviel er aufeinen Wurfausstreuet; inäe-kinenteriveritüenäo, er gehet und weinet unabläßig, weiler den Saamen in seiner Armuth missen muß. Darum auchdie Reichen und insonderheit die Obern ihre arme UnterthaneninderTheurung mitSaat- und Brodt-Korn zu versehen pflegen,nach dem Exempel Josephs, Gen. 47, 2z. Die bequemsteZeit und Gelegenheit pflegt von klugen Acker-Leuten wohlin acht genommen zu werden, aoiss. Coh. 11,4.6. Im jüdi-schen Lande fleng die Saat-Zeit im Herbst an, nemlich in unsermOctober und November, auch wohl noch später *. Wenn nunder Herr einen grossen Seegen oder fruchtbar Jahr geben will,so heists: Die Dresch-Zeik, welche sogleich nach der Erndteangieng im Majo oder Iunio, soll reichen bis zur wein-Erndte, welche in den August-Monath einfiel; und diewein-Erndte soll reichen bis zur Saat, Lev. 26,5.conf. Amos9,iz. d.i. Es wird ein solcher Überfluß und See-gen seyn, daß immer eine Feld-Arbeit die andere abwechselnwird, und der Landmann um die Herbst-Zeit, da er wiederpflügen und säen soll, mit der Erndte noch-giiug zu thun ba-den wird. Eben so ists auch ein Seegen Gottes, wenn "dieSaat im Friede vollbracht wird, und keinen Schaden leidet,Sach.8,i2**.

Seinen Saamen frühe und balde säen, Coh.n,6. helftim Sprichwort soviel, als balde und fleißig Allmosen geben oderGutes thun; und wie es bey dem Säen, ohne die Zeit zu ver-

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* Vi6.1.un6.I.c. c. l6. P. ivly.

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