Vorn Unkraut.
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dem sie dieselbe zu ihrer Speise aufsuchen, coll. v. 4.) sie wächstan unbebaueten und wüsten Orten, Prov. 24,31. und ist daherauch ein Zeichen der gänhlichen Verwüstung, Es. 34,1z. Ze-phan. 2, 9. *.
H. 4. lolium, so insgemein Unkraut genennek
wird, Matth. iz, 2z. scheint den Namen aus dem Syrischenzuhaben, und heist bey den Talmudisten, s^s Lonin, ist ei-gentlich ein Miß-Gewächs, das sich unter dem Weihen undRocken findet, wenn nemlich der Saame dieses GetreydeSwegen des vielen feuchten, oder bald nach der Saat einfallendenRegen-Wetters verdirbt, indem er aufgehen und wachsen soll,wie etwa Lulch oder bey uns Treßpe. Es ist im Anfange vondem rechten Weihen oder Rocken fast nicht zu unterscheiden,ändert aber seine Gestalt und Natur nach und nach mehr undmehr, und wird Unkraut; obwohl einige verständige Land-Wirthe wissen wollen, daß es auch wieder zu gutem Korn wer-den soll **.
Mit solchem unartigen Gewächs vergleicht der Herr Chri-stus die Gottlosen und Heuchler, oder Schein-Christen, wel-che er auch darum duldet bis zur Zeit der letzten Erndte, Matth.iz, 25-ZO. V.ZO-Z8. coll. 2 Tim. z, 5.
§. 5. bleibn inala, lcrten8 öc vitiolä, so Lutherus
Dornen gegeben, ist ein Miß-Gewächs, das sich unter derGerste findet, wenn dieselbe in der ersten Zeugung Schadenleidet, oder ausarthet; heist sonst se§ilop8, keliuca, Walchoder taube Gerste, Job zi, 40 ***,
§. 6. Die Colochinren deren 2 Reg. 4, 59. 40. in derDeutschen Bibel gedacht wird, hält man für wilde Kürbis,und zählet sie, als ein schädlich Gewächs auch unter das Un-kraut. Andere aber wollen das Hebräische Wortoder eben wie 2^"A2 mit R-sb. Ximctti, lieber ge-
ben kunAi, Erd-Schwamme oder pültze , weil sie wie das
Stamm-
* coN. 8cli2ucli2.!. c. p, -5l.** ttill. I.c. c. so x>. na.
*** lbict c s,. p.r-z.