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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von den Rohr-Gewächsen.

lichzudenSee-Pflantzen, weil esauchimGrumde des Meerswächst, Ion. 2,6. Es. 19,6. und hat insonder heit das Arabi-sche Meer daher den Namen Schilff-Meer, Ex>od. ic>, 19. c. iz,28. rc. weil es an dessen Ufern häufig gewachsen, eben wiean den Ufern des Flusses Niki in Egypten, dahinein Moseö inseinem Rohr-Kästlein geleget worden, damit das Wasser in sei-nem schnellen Lauf ihn nicht fortreißen konnte, Exod. 2, z.

§. 6. In Egypten wuchs auch in den Sümpfen des Niliein gewiß Schilff-Rohr, k-^yrus, Hebr. Gr.genannt, Ier. 46,7. c. 19,7. obwohl andere das Hebr. Wortdurch Graß übersetzen. Dieses Rohr hatte einen dreyschnei-digten Stengel, und stieg einem Baum gleich, wohl ic>. EllenindieHöhe, und war wohl über anderthalb Fuß dick, und dieRinden, davon immer eine an der andern lag, hat man sokünstlich und ordentlich von einander abschälen und zuzurichtengewust, daß man daraufschreiben, und Bücher daraus machenkönnen. Daher das Papier eines von den vornehmsten Gü-tern und Waaren EgyptenS gewesen, damit gar grosser Handelgetrieben ward *.

H. 7. Binsen oder Semsen, 8cirpu8 vel ^semcus, Hebr.XOist ein Rohr, so keine Knoten hat, und auch in sumpfich-ten Orten wächst, Iob8, n. Es. 35,7. daraus die Alten nichtnur Seile, Körbe, Decken und Kästlein gemacher, Exod. 2, z.sondern auch besondere Rohr-Schiffe, mit welchen die Moh-ren und Egyprier gar leicht wider den Strom und sonst sehr ge-schwinde fortschiffen konnten, Es. i8,z. Dergleichen geschwin-des Rohr- oder Jagd-Schiff' verstehen einige durch N 2 r 4beym Hiob, c. 9,25.26. welches LutheruS einen Läuffer ge-geben; andere aber von einem Adler, oder gar einem schnellenFluß in Arabien oder Armenien: und damit wird die Ver-gänglichkeit des menschlichen Lebens verglichen, l. c. **.

Das

^ 0 "^iIIe>-.I.c. c. Z8.P.214.

Ibia. p. Ml. A 2>i. coll. Lckeuclir. I. c. p. 45.