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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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284 Don den Rohr-Gewächsen.

Landen kommt, i st ein theuer und kostbar Gewürh, wie es dennauch durch gute Zimmer-Rinden übersehet worden, Jer. 620. von einer erwärmenden Kraft, das man von weiten riechenkann, Erod.ZO,2 2. Daher die Geistes-Früchte, besonders dieFreundlichkeit d er Braut Christi damit verglichen wird, Cant.4,iz. 14. coll. <;,i2. > sonst ward es auch zum heiligen Salb-Oehl und Räuch-Werck beym Opfer gebraucht, Exod.zo,2z.Es. 4z, 24.

§. z. Unter andern geistlichen Garten-Früchten der Kircheoder Braut Christi, welche seine Lust und Ergöhung sind,wird Cant. 5,1. auch genennet welches Lutherus Seimgegeben, wie denn auch das hebräische Wort einen Wald,iSam.22,5. und Wald-Honig, das im Walde stresset, be-deutet, conk. i Sam. 14,24-27. weil aber das Wort imChaldäischen auch ein Rohr oder Schilff bedeutet, so verste-hen andere dadurch mel grunäilii8, d.i. Zucker, oder dasMarck eines gewissen schon den Alten bekannt gewesenen Zucker-Rohrs , also daß es l. c. heißen würde: Ich habe meinenZucker gegessen sammt meinem Honig, d.i. ich ergötzemich an den Früchten meines Gartens, als an der allersüfse-ften Kost *.

§.4. Der Schilfs, oder gemeine Rohr, ^runäo palu-ilri8 s. Canna vulAari8, so häuffig in stehenden Wassern undTeichen wächst, daher es auch imHebr. den Nahmenhat von ein Teich; daraus wurden vor Alters Seilegeflochten, so man den Fischen durch die Kieffen oder Kinnba-cken ziehet, und sie damit fortträget, Job 40, 21 **.

Ist ein Bild der Schwachen und Geringen im Volck, Es.9,14. c.i9,iz. allwo es im Deutschen heist Ast und Strumpf,imHebr. aber ramu8 <L arunäo,Ast und Rohr, d.i. Starckeund Schwache. ,

Darnach ist der Schilff, weil er sich sehr krumm beuget, einBild der Heuchler in ihren verstellten Geberden, Es. 58, 5 «

§.5. Meer-Schilfs, Hebr. gehöret eigent-

. lich

* Uii6. c:. p. soz.

** ! e. c.s>.2iO- cvU. sctieuckr. 8. sobl p-447-

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