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Von den RohbRraucern.
mit^aß. Olerumcoona xsuperum eK, guain?Iauki8 vo-cat coenuin terrellrem; ^tbenseu8 L«N38 exlan^uez; Vir^j.
ÜU8 inemxt38 äaxe8. Darum gieng in der Theurung zuGilgal einer aufs Feld, daß er Rohl oder Rram lest,2Reg.4,Z9. und von den Schwachgläubigen sagt Paulus,daß er lieber Rohl esse, Röm. 14,2. weil er an dem Unter-scheid, der im Gesetz Mose verbotenen Speisen noch hange,und die Kraft der Christlichen Freyheit allerley Fleisch zu essen,noch nicht verstehe, conf. Dan. r, n.
Grüner oder junger Kohl ist ein Bild der Schwachheit;2 Reg. 19,26. Es. 57,27. und des baldigen Verderbniss, Ps.Z7, 2. Im Gegentheil ist der Kohl, auf weichender Thau desHimmels fällt, und selbigen in der Verwelckung erfrischet, undwiederaufrichtet, ein Bild der Auferstehung, Es. 26,19.
§. z. Zu den Kohl-Kräutern werden auch gezehlet ver-schiedene Arten anderer Kräuter, sonderlich vom Salat, der-gleichen z.E. sind die bittere Salsen, Hebr. ama-
rituäine8, re8 amnrae, so die Kinder Israel an ihrem Oster-Fest essen musten, Exod. »2,8. das waren allerley bittere Krau-ter, so in Essig getuncket und wie ein Salat gebraucht wurden,und nennen die Jüden mit diesem Namen vor andernlac^uLS xieriäa, die schlimmste und bitterste Art Salat;intubuln, cickorium, leri8, cichorien. Wegwart oder Endi-vien; dOQN ^larrubium, Andorn oder Lbwrekollum, Ker-bel; LliginLmelones, Chamillen. Hierdurch
sollten die Jüden der harten und bittern Dienstbarkeit in Egy-pten erinnert werden, damit sie Gott dem Herrn für die ge-schehene Erlösung desto mehr danken könnten *.
§.4. Hieher gehören auch andere Krauter, welche gleich-falls zum Kohl oder Salat genommen werden, z. E. Lauch,Knoblauch, Zwiebeln, rc. kormm, Lauch- oder Schnitt-Lauch, heist im Hebr. auch Zramen, Gras, weil es
demselben ähnlich sieht, und auch so geschnitten wird; ward
von
* Viö. Uillsr. t. c. c. 12 . p. 56