Von den Rohl-Rrämern.
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Bild der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und dessenHerrlichkeit, Es. 40, 6. 7. 8. 1 Petr. i, 24. Es. si, 12.Ps. 90, 5. 6. 109,15.16. 102,5.12. wie auch des plötzlichenVerderbens der Gottlosen, Ps.97, 2. 129, 6. sReg. 19,26.Es. 97, 27. Iac. i, io. n. so wird auch mit seiner Gering-schäßigkeit und Nichtigkeit eitele und unnütze Lehre verglichen,i Cor.9, l2.
Das 4. Capitel.
Von den Kohl-Krautern.
^>obl-Arämer heissen diejenigen schöne grüne Kräuter,welche mit einem holtzichten Stengel aufschiessen, unddamit gleich einem Baume sich in Zweige zertheilen. ImHebr. finden sich zwey Namen, welche Kohl bedeuten, alsin pl. olera , 2 Reg. 4, 99. von earplit, äe-
cerpln. abbrechen, pfiücken, und o1u8, a viroi e, vomgrünen, Deut. ii, io. 2 Reg. 19,26. Prov. 15,17. ist aber un-terschieden von viror, viriäit38, weil dieses Ilicht nurgrün Kraut bedeutet, Gen. 1,90. sondern auch die grünenZweige an den Bäumen, Exod. io, 15. Tt non reliÄmn kuitcol - jerelr, nllum virens in arbore ant Iierba. Griechi-schen stehet -v«A«rsr/ , olu8 , Matth. 19, 22. Luc. II, 42.Marc.4,92*.
§. 2. Damit der Kohl besonders gepflantzet und wohl ge-wartet werde, hat man eigne Robl-Garten, Deut. n, io.i Reg. 2i, 2. und gewisse Kohl-Gärtner, wie Ioh. 20,15. der-gleichen bedeutet wird. Die Pharisäer haben denKohl,um dasAnsehen besonderer Heiligkeit zu haben, verzehendet, Luc. 12,42. da es sonst die geringste Kost, oder eine Speise der Armenund Dürftigen ist, Prov. 15,17. Es ist besser ein GerüchtKram oder Aohl mit Liebe, denn ein gemäster Gchs
mit
* Vilt. Niller.I.c.p.iS.H.