Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
268
Einzelbild herunterladen
 

268 Dom Grase.

daher es auch der Juden Weyde genennet wird, Jer.25, z6.insonderheit sind in der Schrift berühmt die Weyden zu BasanGilead,Carmel und Saron, Es.3Z,9- Jer.50,19. Mich.-^14. Es. ZZ, 2. 2 Sam. 25,7. 1 Chrom 28,29. Num. z2,1.4.allwo das fetteste und stärckeste Vieh, z. E. Ochsen, Schafe,Widder und Mastvieh, anzutreffen war, conf. Deut. zz, 14.Ps. 22, iz. Amos 4, i. so waren auch die Wälder und Wüstensehr bequem zur Weyde, Gen. 36, 24. Exod.3,1. i Sam. 17,28. Es. 32,14. Jer.9,iO. Ezech.34,25. Luc.15,4. weil al-lenthalben viel Gras war, Joh. 6, io. Matth. 14,19. coll.v. 15. und waren daher gewisse Ställe, Hürden und Wohnun-gen von den Hirten erbauet, caulse äel'erti genannt, Vieh-Ställe in der Wüsten, Ps. 65, iz. Jer.9,iO. c.2Z,iO. undco.nlL IierbiäL, Hürden an grasichten Orten gebauet,Ps.2z,2.wodurch gute und bequeme Weyde bedeutet wird, coick. Ezech.Z4,14.15. darum war es ein grosser Seegen Gottes, wenn dieWeyden und Anger voll Schafe waren, Ps. 65,14. und« derHerr die Weyden und Wohnungen in der Wüsten grünen ließ,Joel 2,22. hingegen in seinem Zorn muß das Vieh keine Wey-de haben, Joel 1, 18. Amos i, 2. Deut.n, 17. wenn er nerv-lich das Gras verdorren läst, Joel i, 19.20. 1 Reg. 18,5. Es.15,6. c. 42,15. Jer.i2,4. c.i4,5. oder es durch Ungewitterverderbet, Apoc.8,7. Exod. 9, 22.25. gi. oder die Heuschre-cken abfressen läst, Apoc. 9,4. Amos?, i. 2. Exod. ro, 12.15.

Ps. 105,35-

H. 4. Im verblümten Verstände ist das Gras

1) Wegen seines grünen Schmucks ein Bild eines blühen-den Wohlstandes und grosser Herrlichkeit, Ps. 92,8. 103,15.72,16. Prov.i4,n- Es. 44,4. c.66,14. Ezech.16,7.

2) Ein Bild der Vermehrung oder Vielheit, Job. 5,25.Ps.72,16. 92,8.

z) Also ist eine grüne Aue und Weyde ein Bild dergeistli-chen Seelen-Speise, oder des Worts Gottes, Ps.2g, 2. Joh.rv,9. Ps.74,i. 79, iZ- 95,7- ioo,z. Es.11,7. c.49,9»

23,1. Ezech. 34,14.18.31.

4 ) Wegen seiner baldigen Verwelckung ist das Gras ein