Von den Bergen. iZ?
»47,8. Joh.6,io. coll. v.z. Saat, Ps. 72, 16. 104,10-14.herrlichen Holtzung zu den schönsten Gebäuden, Neh. 8,15.2Chron.2, 8. 9.16.17.18. Es.zo, 17. lieblichen Weyrauch,Myrrhen und Würtzen, Cant.4,6. c.8,14. schönen Oelbäu-me und Weinstöcke, Es. 5, i. Deut. 8 , 8 . Daher der schönenOelberge und Weinberge gedacht wird, Jer. zi, 5. 1 Chron.20, 27. 2 Chron.26,10. Ps.8v, 11. Hos. 14,8. Und so fin-det man auch insgemein, daß der Wein und andere fruchtbareBaume am besten auf den Gebirgen erzeuget werden, wegendes trockenen und warmen Bodens, so sie daselbst haben. Dennalso können sie wegen allzugrosser Nässe sich nicht überwachsen,und haben die zum Reiffthum nöthige Wärme, absonderlichwo es dabey steinig ist, daß die Wärme nicht allein durch dieReflexion vermehret,sondern auch durch die Steine unterhaltenwird, Massen die Sonne die Gebirge länger bescheinen kan, alsdas platte Land, und auch die Strahlen darauf kräfftiger sind,weil sie nicht so schief drauf fallen, als wie auf das ebene land,ja daselbst auch nichts im Wege stehet, welches durch seinenSchatten hinderte, daß es die Sonne nicht bescheinen könne.
VI. Ob gleich die Berge nicht aller Orten von Most trieffen,d.i. Wein geben, so fliesten sie doch mit Milch, oder ernehreneine unzähliche Menge Milch-Viehe, Joelz,i8. wie auch al-lerley Wild und zahmes Vieh; da weydet das Vieh auf tau-send Bergen, Ps. 50,10. conf. Cant.4,1. Ezech.Z4,6.iz.i4.da wohnet so mancherley Art Geflügel, Ps. 50,11. da hat dasWild seinen Auffenthalt, Cant. 4,8. Jer. 16, 16. Es. 40,16.Hab. 2,17. z. E. die Rehe und Hinden, Cant. 2,7.17. Ps.29,
8.9. Cant. 8,14. Löwen, Deut. zz, 22. Cant. 4, 8. Ezech.
19.9. Gemsen, Ps.io4,18. i Sam.24, Z. rc.
VII. Die Berge machen die Gegenden und das Prospectangenehm, dadurch das Auge geweydet wird, (Ps. 65,1z.) son-derlich wenn sie mit grünen Bäumen versehen wird. Daherauch die Alten viel auf bergichte Oerter gehalten, ja so garihre Andacht und Gottesdienst daselbst verrichtet haben. Alsoopfferte Abraham auf dem Berge Moria, Gen. 22, z. Chri-stus selbst betete und lehrte oft auf den Bergen, Match. 5,1.