188 Von den Bergen.
(.14,25. (.15,29. Marc.6, 46. Luc. 6,12. J0H.6, iz.^coll. c. 4, 20. 21.
VIII. Die Berge dienen zu einer sichern Festung undfiucht für Feinden, und zur Zeit der Kriegs-Gefahr, oder Ver-folgung, conr. Gen. 19, 17.19. zo. c.i4, io. J0H.2,6.22.Jud. 6,2. c.9,7. i Sam.i4,22. c. 25,14. c. 26,15.20. M11,1. 1 Reg. -9,8. 2 Reg. i, 9. Es. 22,5. Ier. r6,16. Thren.4,19. Ezech. 7, 16. Amos 9, 5. Nah. 5,18. Judith 7,8.Match. 24,16. Marc. 15,14. Luc. 29 21. Ebr. 11,58. Apoc.6,15.16. Also sollen die Berge mit Blute stressen, Es. 54z.riemlich von den Erschlagenen derer, die sich dahin retiriret; dieFüsse flössen sich an den dunckeln Bergen, Jer.15, 6. d.i. diesich dahin machen aus Furcht für den Feinden, müssen aufdenBergen umkommen. So haben auch die Alten so gern Berg-Städte. Schlösser und Festungen angeleget, ihren Feindendesto besser zuwiderstehen, Es.zz, 16. Jud.6,26. coll.v.20.21. Es. io, 52. und soll der deutsche Nahme Berg auch her-kommen vom verbergen, entweder weil man sich darauf für derGefahr der Feinde verbergen kan, oder weil GOtt viel Schätzedarinn verborgen hat.
IX. Die Berge mäßigen die Hitze und Wärme, weil es aufdenselben allzeit kühler ist, als aufdem ebenen Lande; wiedrumvermehren sie auch die Wärme, weil sie die Sonnen-Strahlenzurück werffen in die Thäler und aufdas ebene Land, absonder-lich wenn die Sonne hoch stehet, und am wärmsten scheinet.Und darum tragen auch die Gebirge nicht wenig bey zuderun-terschiedenen warmen und kalten Witterung in denen Ländern,wo ste liegen.
X. Was einige noch als einen Nutzen der Berge angeben,daß sie die Erde stets in einem Wagerechten Stand, und alsoihre gleiche Bewegung beständig unterhalten sollen, solches istnoch nicht gnugsam untersuchet worden.
H. 5. Hieraus hat man Beweis und Zeugniß gnug vonder Gör liehen ' hüte, Mache und allgegenwärtigen Ma-jestät, we ehe die Berge und Hügel loben und preisen Psi48,9. Ges. der drey Männer v. 74. Denn GOtt hat die Berge
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