Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
150
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izc) Dom bDasser überhaupt.

ren Wachsthum erreichen, und ohne das Waster könnten we-der Menschen noch Vieh ihre Nahrung haben, noch auf demErdboden ihre Wohnung finden, Thren. 5, 4. Judith. 7,7.Exod. 17, l. 2. z. Num. 2v, 4.5. Die Schrift begreift alles,was zur Nahrung der Menschen gehört, unter dem BrodtundWasier, Gen. 21, ,4. Exod. 2z, 4.25. Deut. 9,9.18. iSam.Zv, 1. !2. i Reg.iz, 8.9. c.i',iO.n. c. 18,4.1z. 2 Reg. 6, 22.Sir. 29,28. Eft.ro, 6. Neh.iz.2. Efth.4,16. Prov. 25,21.Es. z, i. c.zz, 16. Ezech. 4,16.17. c. 18, r8.19. Hos.2,5. Amos8, 11. Also heisten verstohlene Master, so viel als gestohleneSpeise, Prov. 9,17. und Neh.4 2z. heistö im Hebr. ein jederhatte seine Sveise und Waster, d. i. seine Speise.

2. Das Waster schaffet viel Vortheil nn Waschen und Rei-m'gung unser selbst, unser Kleider, unsers Hau6-Gcräthe,undin andern Fällen mehr.

z. Es dienet zum 2 luffenthalt der Fische Gen.i 20.21.22.iev.n, ;2. Deut. 14, 9. Ps. 104, 28. Ps. ioz 29. alv welcheohne und auster dem Waster nicht lange dauren können, Es 50,2. Ezech. 29,5.0.92,4.

4. Es dienet zu vielfältigen Gebrauch in der Kunst, wo-durch dasjenige zubereitet wird, was wir zur Bequemlichkeit,wie auch zur Ergötzlichkeir im menschlichen Leben nöthig haben,z. E. bey dem Springen der Fontaine» rc. Vom Waster ha-ben wir viel Vortheil im Kühlen, und Erqvicken, Luc. 16,24Prov 25,25. im Feuer-Löschen, Cant. 8,7. Städte befestigen,Nah. 2. 8- c.z, 8. bey den Mühlen und andern unzehlichenNutzen mehr, auch so gar die Kranckheiten zu heilen.

^Insonderheit dienet das Waster die Erde zu befeuchten undfruchtbar zu machen. Denn wenn es in die Luft-Löcher der Kör-per hineinbringet, treibet es die kleinen Theile derselben von ein-ander, dadurch einige Materien aufschwellen, andere weich, jaeinige gar aufgelöset werden. Also ziehet der Saame dasWaster in sich, und indem er davon aufgeschwollen, beginneter zu keimen; wie denn die Erfahrung zur Gnüge lehret, wieder Saame und die Gewächse an feuchten Orten fortgehen undwachsen, Job 14,9. c. 8, n. Ps. i, z. Ps. 65, n. Es. Z2,2v.

c.2z,