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Vom Wasser überhaupt. izr
r. 22, z. Ebr. 6, 7. Darunr bedeuten viel Wasser in Heil.Schrift so viel, als fruchtbare Oerter, Num.24,7. und wer-den für eine sonderbare Degens - Wolthat Gottes gehalten,Joel z, iZ. Wie im Gegentheil diejenigen Ländereyen und Oer-ter sehr schlecht sind, die Wasser-Mangel haben, Es. r, zo.c. 44, z. und wird solches unter die Strafen Gottes gerechnet,Es. z, i. c. 48, Z4.
H. 6. Wenn auch durch das Wasser viel Unglücks-Fätleund ungemeiner Schaden geschicht, wie z. E. in der allgemei-nen Sündfiuth, Gen. 6. und 7. und so vielen Wasser-Fluthcnund Überschwemmungen, Es. 4, 6 . c. 28,17. c. zo, zo. )lmoS8, 8. c. 9, z. da so gar die Stein« auögehölet, und die Erdehinweg gefiöset wird,Job 14,19 *: So sehen wis-daher, daßGott der Herr sich dessen als eines Mittels zur Strafe undRache über die Gottlosen bedienet, Sir. 40, zu Z2. und alsoauch seine Gerechtigkeit dadurch beweiset.
§. 7. Was Uebernatürllches und Göttlich wunder-bares hat sich an dem Element des Wassers oft begeben undzugetragen
1) In der Sündfluth, da alle Brunnen der grossenTiefst aufbrachen, und sich aufthaten die Fenster des Himmels,Gen.7,n. obwohl ungewiß ist, wie es damit zugegangen: obvermittelst eines unterirdischen Feuers? oder durch einen plötz-lichen Einhalt der Erde in ihrer täglichen Umdrehung? oderaber durch einen vorbeyfahrenden Cometen? oder auch durchandere Ursachen, deren unzehliche in der freyen Gewalt des all-mächtigen Schöpfferö anzutreffen sind? So ist doch, wennman die gantze Sache und Begebenheit vernünfftig einsehenwill, handgreiflich wahrzunehmen, daß gantz außerordentli-che, und alle natürliche Kräffte übersteigende Bewegungen,mit einem Worte lauter Wunderwercke vorhanden gewesen f.
2) Bey Verwandelung des Wassers in L>lm, alsder ersten Egyptischen Plage, Erod. 7,17 - 25. Denn daß sol-
K 4 ches
* viä. 8ckeucbr. ?kxt. 8. /ob. p. 112- coli. Wiäeburx. ^4srke5. bibl. g»c-cirn. 4. hu. 2z. p 70.
» viä. Lckeucbr. kkyt. 8. oder Kupff. Bib. I'ak. 44. Üc 4/. P. 5A 5g. coli.Srurm. Erklärung der Schrifft'Stell. ?. 97'