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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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und andern Feuer-Zeichen.

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zusehen, wiez.E.dasstarcke Brausen eines gewaltigen Win-

Weise wahrnehmen.

II. Aus der Erfahrung last sich m'chtöGewisses davon beftimmen, sondern entweder ftck gar nichts, oder doch nichts sonderlic>S, das solcher vorbedeutendcn Zeichen bedürft hätte, oderwohl (^- stat der Unglücks-Fälle, was Gurtes darauf erfolget.Und wieviele Veränderungen sind in der Welt vorgegangen,da doch keine Luft-Erscheinung solche vorherbedeutet, wie z.E.inHeil. Schrift, die Sündsiulh, Zerstörung Sodoma, Ba-bylonische Gefängniß, w.

IH. In der Heil. Schrift ist von dergleichen Bedeutungnichts zu finden, sondern dieselbe ist solcher abergläubischenWahrsagerey und Zcichendeuterey vielmehr gantz zuwider,siehe Es. 47, iz. Jer. io, 2. Lev. 19, zi. conf Es. 8,19. Luc.ab,29. Ein anders ist, worinnen das geoffenbarte WortGottes seinen Willen selbst erkläret, wie z.E. bey dem Regen-Bogen, Gen. 9, ig. 14.

So ist hier die Rede auch nicht, wenn Gott übernatürli-cher Weise Wunder-Zeichen oder Wunder-Wercke thut, derenWirckung den gewöhnlichen Lauf der Natur wert übersteiget.Wie z. E. das Wunder an der Sonne zu Zeiten Iofua, c. io,12. iz. 14. und des Königs Hißkia, Es. z8,7. 8. coll. 2 Chron.g2,tzi. So wiffen wir auch, daß Gott um seiner besondernFürsehung einGnügen zuthun, in den besondern Begebenhei-ten auf dem Erdboden, entweder selbst unmittelbar, oderdurch ein unsichtbares Wesen, dergleichen die Engel sind, so-wohl gute als böse, eine Wirckung und Bewegung hervor-bringt, die zwar dem Wesen der Körper und den Gesetzender Bewegung gemäß ist, und eben sowohl natürlich, aberdoch ohne seinen aucherordentlichen (.oncurlüm, kraft des-sen Gott öfters in dem ordentlichen Lauf der Natur etwas än-dert, aus dem Vorhergehenden nicht erfolgen würde, conf.Ion. i, 4. Job r, 16. Wie denn auch Gott die Luft-Vegeben

Heiken