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zusehen, wiez.E.dasstarcke Brausen eines gewaltigen Win-
Weise wahrnehmen.
II. Aus der Erfahrung last sich m'chtöGewisses davon beftimmen, sondern entweder ftck gar nichts, oder doch nichts sonderlic>S, das solcher vorbedeutendcn Zeichen bedürft hätte, oderwohl (^- stat der Unglücks-Fälle, was Gurtes darauf erfolget.Und wieviele Veränderungen sind in der Welt vorgegangen,da doch keine Luft-Erscheinung solche vorherbedeutet, wie z.E.inHeil. Schrift, die Sündsiulh, Zerstörung Sodoma, Ba-bylonische Gefängniß, w.
IH. In der Heil. Schrift ist von dergleichen Bedeutungnichts zu finden, sondern dieselbe ist solcher abergläubischenWahrsagerey und Zcichendeuterey vielmehr gantz zuwider,siehe Es. 47, iz. Jer. io, 2. Lev. 19, zi. conf Es. 8,19. Luc.ab,29. Ein anders ist, worinnen das geoffenbarte WortGottes seinen Willen selbst erkläret, wie z.E. bey dem Regen-Bogen, Gen. 9, ig. 14.
So ist hier die Rede auch nicht, wenn Gott übernatürli-cher Weise Wunder-Zeichen oder Wunder-Wercke thut, derenWirckung den gewöhnlichen Lauf der Natur wert übersteiget.Wie z. E. das Wunder an der Sonne zu Zeiten Iofua, c. io,12. iz. 14. und des Königs Hißkia, Es. z8,7. 8. coll. 2 Chron.g2,tzi. So wiffen wir auch, daß Gott um seiner besondernFürsehung einGnügen zuthun, in den besondern Begebenhei-ten auf dem Erdboden, entweder selbst unmittelbar, oderdurch ein unsichtbares Wesen, dergleichen die Engel sind, so-wohl gute als böse, eine Wirckung und Bewegung hervor-bringt, die zwar dem Wesen der Körper und den Gesetzender Bewegung gemäß ist, und eben sowohl natürlich, aberdoch ohne seinen aucherordentlichen (.oncurlüm, kraft des-sen Gott öfters in dem ordentlichen Lauf der Natur etwas än-dert, aus dem Vorhergehenden nicht erfolgen würde, conf.Ion. i, 4. Job r, 16. Wie denn auch Gott die Luft-Vegeben
Heiken