Vorn Thau, ReLff, Regen, Schnee und Hagel. 87
6) Wolckcn, besonders weisse und lichte Wolcken sindein Zeichen Göttlicher Majestät und Offenbarung seiner Herr-lichkeit, Ps. 97, 2. Match. 17, 4. Apoc.io, i. c. 14,14. sieheoben §. 8. P. 8Z.
7) Von der N)olcken-Säule, in der Wüsten, als einerzwar wahrhaften aber übernatürlichen Wunder-Wolcke, sieheden Bibl. blist. k. VII. U. 2. Leök. r. c. 6. §. 6. p. 98z.
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Das 5 Capitel.
Vom Thau, Reiff, Regen,
Schnee und Hagel.
ist nichts anders, denn ein niedergehender Ne-bel, wie er denn auch, wenn er starck fället, von weitemwie ein Nebel ausstehet. Er entstehet also gleichfalls aus wäs-
serigen Dünsten, die aus der Luft in Tröpsiein herunter fallen,und sich auch an die obere rauhe Flächen der Körper anhängen,auch immer grösser werden, ie mehr nach und nach neue dazukommen, mästen es öfters die ganze Nacht durch thauet. Daßaber die Dünste schwerer werden, als die Luft, und also nieder-fallen können, rühret daher, daß die Luft des Nachts, undsonderlich gegen Morgen sich abkühlet, und also dichter wird, 'und wenn so denn ihre Theile näher zusammen treten, so werdenauch die zwischen ihnen enthaltene Dünste näher zusammenge-bracht, und fliesten in Tröpfiein zusammen, die sich an dieBlätter der Bäume, Blumen, Kräuter und Gras ansehen,und gleichsam anzusehen, als ob sie die schwangere Morgenrö-the gebohren hätte, Ps. HO, z. Hos. 6,4. c. iz, z. Exod. 16, iz.oder die Nacht, Num.n, 9. Jud.6, Z7. z8. 40. Cant.z, 2.Und weil der Thau oben in der Himmels-Luft, wo die Wol-ken sind, gezeuget wird, und von bannen herab fället, Prov.z, 2O. Deut. Zg, 28. Es. 45, 8. Hagg.i, iO. Sach.8,12. sonennt ihn auch die Schrift den Thau des Himmels, Gen. 27,
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