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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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86
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F6 Von Dünsten, Nebel und lVolcken.

Ps. 77, iZ. Coh. ii, 4. nach Gottes Ordnung und BefehlIud.z, 4. Iob z?, 12. Ps. 104,1z. 14. Es. 5,6. Prov.z,2o.Ferner hindern sie die Wirckung der Sonne, und verwahrenden Erdboden vor derselben allzugrossen Hitze. Also da dieWolcken-Säule sich über die Kinder Israel auf ihrer Reise inder Wüsten ausbreitete, war sie ihnen eine grosse Linderungund Schatten für die Hitze, Ps. 105,59. Es. 25,5.

H. iz. Die Wolcken müssen in Heil. Schrift abbilden:

1) Eine grosse Menge oder Haufen, wegen der vielen miteinander verbundenen Dünste oder Bläßlein. Also nennetPaulus viele Zeugen, im Griechischen, eine Wolcke der Zeu-gen, Ebr.12,1. Die Menge der Gläubigen zu Zeiten N.T.wird verglichen einer schnellfiiegenden oder dicken Wolcke,Es. 6o, 8. Eine zahlreiche Armee heist eine Wolcke, die dasLand gantz bedecket, Ezech. z8, 9.16. Ja so sind unsere Sün-den einer Wolcke gleich, Es. 44,22.

2) GOtteS Zorn, Strafen und Gerichte, die so schnell da-her fahren, wie eine Wolcke, Es. 19,1. Jer. 4, z. und darun-ter er sich verbirgek, als einer Decke, daß kein Gebet vor ihnkommen kan, Thren. z, 44.

z) Mancherley Anfechtung und Unglück, welche alles ver-decken und finster machen, wie schwache dicke Wolcken, Ezech.Zo,i8. c.z2,7. Jocl2,2. Zephan.1,15. Job z, 5. und es im-merzu naß oder trübe machen, Coh. 12,4.

4) Wolcken ohne Regen, Prov. 25,14. oder ohne Wasserund dazu vom Winde getrieben, Ep. Jud. v. 12. 2 Petr. 2,17.heißen falsche Lehrer, wegen ihrer Heucheley, äußerlichenSchein-Gaben, und Unbeständigkeit, wie im Gegentheil treueLehrer durch Regen-Wolcken abgebildet werden, conf. Es. 5,6.Deut. Z2, 2.

5) Was bald vergehet und verdirbst, wird einer Wolckeverglichen, Job zo, 15. wie z.E. ein Todter, der nicht wiederkomt, Job 7,9. besonders einer Morgen-Wolcke, welche von derSonne alsbald vertrieben wird, wie also z. E. das Scheinwe-sen der Heuchler, Hos. 6,4. und der Gottlosen Herrlichkeit undGlückseligkeit verschwinden soll, Hos. iz, z. in Orig.

6) Wolcken,

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