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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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und Erhaltung. 2Z

Mzehliche, wie die Tpicurei mit ihren atomis d. i. ungefehr"oder zufälligen Zusammenfliessungen derer aller subtilestenStäublein, angegeben, vielweniger von derselben allgemei-nen noch besondern Eigenschaften, Vermischung u.d.gl. etwasgedenket; So hat man auch nicht Ursach, bey der Bibli-schen Physic sich darum zu bekümmern.

§. 9. Gleichwie aber Moses die ganße erschaffene Welt,welche Gott durch seine Weisheit, Allmacht und Güte hervor-gebracht hat^in zwey Theile, nemlich Himm j und Erdetheilet, Gen. 1, i. f also unterscheidet er auch den Inhalt dersel-ben, oder alle erschaffene Dinge, ins Heer des Himmels undder Erde, Gen. 2, i. Durch diese verstehet er alle Geschöpffe aufunserm Erdboden, die leblos oder lebendig sind, sowohl nachihrer sichtbaren Gestalt, z.E. Blumen, PstanHen, Thiere rc.als sofern selbige nicht in die Sinne fallen, z. E. die Metalle, dieMineralien rc. durch jene aber begreift er insgemein alles, wasüber und ausser unser Erde ist, sowohl das Sichtbare,z. E. dieGestirne,Deut.4,r9.Es.4O,26.dieWitterung Verlust,Ps.i48,8.als das Unsichtbare, nemlich die Engel, 1 Reg. 22,19. 2Chron.18,18. Ps. ioz, 21. Luc. 2,1z. deren Behausung eigentlich derHimmel heißt, Epist. Jud. v. 6. und welche nach solcher für siefertigen Wohnung, wo nicht sofort am ersten Tage der Schöpf-fung mit dem Licht, doch vermuthlich am andern Tage, dahin-ein gesetzet worden sind, conf. Psal. 104,4.5. damit dieselbenbalde zu Anfange der Schöpffung des SchöpfferS Wercke be-wundern und preisen könnten, Job.z8,?. coll.v. 4 *.

H. io. Wie nun die Welt ihre Wirklichkeit nicht von sichselbst hat, sondern von Gott erschaffen worden; So kan sieauch nicht vor sich durch ihre eigne Kraft fortdauren, dergestalt,daß sie Gott nach der Schöpffung ihr selbst überliesse, und erals ein blosser Zuschauer außer ihr anzusehen wäre. Vielmehr,da nichts außer Gott durch seine eigne Kraft bestehet, oder einselbständig dVesen ist, sondern alles hat sein Wesen durchdie Kraft Gottes, Apoc.4,n. So muß daher Gott durch seine

B 4 erschas-

k 8. IViäekrurx. kibl. lpecim. I. Ouielt. i. P.lr.

* Viä. O. bttü. Lccl. V. 1 '. x, 4.