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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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von -er Natur

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§. l5- Indem G^)tt diejenigen Dinge zur Wirklichkeitgebracht, die nach ihrer Art die größte Vollkommenheit haben,als welche ihn auch bewogen, die beste Welt zu erwehlen, undhervorzubringen; *L>o hat er dadurch Proben von seiner Güteabgeleget, und die Welr wird ein Spiegel der Güte Got,tes. Denn da Gott einem ieden Dinge so viel Vollkommen-heit mitgetheilet, folglich so viel Gutes erzeiget, als möglichist; So zeiget sich auch ein unaussprechlicher Reichthum derGüte Gottes, Röm. 2, 4. und also hat Gott die allergrößteGüte einig und allein, Match. 19,17. und ist gegen die Creaturim höchsten Grad gütig,Gen.i,gi. Solche Güte erhellet ferneraus dem, was Gott einer ieden Art der Creatur insonderheiterzeiget, wenn man nemlich die Vollkommenheit ihres Wesensüberleget: Jmgleichen, daß Gott die Dinge in der Welt der-gestalt mit einander verknüpfet, daß immer eines dem andernförderlich ist, conk. Act. 14,17. ja da Gott die Begebenheitenin der Welt dergestalt mit einander verbunden, daß selbst dasWidrige, was uns begegnet, und das Böse der Menschen zunlBesten ausschlagen muß, Röm.8,28. eoll.Gen.50,20. so hakman abermal eine Probe der Güte Gottes.

H. 16. Weil auch Gott seine Güte nach seiner Weisheitrichtet, und eben dieses Gerechtigkeit heist; So wird auch dieWelt ein Spiegel -er Gerechtigkeit Gottes, und es folgetdaraus, daß Gott nicht Wohlgefallen daran hat, wenn derMensch seine Freyheit misbrauchet,sondern, daß er ihn zugleichzu einem dem Gesetz der Natur gemäßen Wandel verbindet,und darnach richte, entweder nach Verdiensten zu lohnen, oderzu strafen, Ps. n, 7. Pst "9, Pst ^5, i?.

§. 17. Endlich da Gott die zufälligen Begebenheiten in derWelt, nach seiner Güte und Weisheit verknüpfet, und daherauch das natürliche Uebel mit den Lastern der Menschen, im-gleichen die Glücks- und Unglücksfälle mit ihrer Aufführungüberhaupt verknüpfet,wie sie es nöthig haben; So wird uns dieWelt zugleich zu einem Spiegel dergöttl. FürsthungundRegierung, und so auch seiner Gegenwart, PstiZ9,7.8.10. Ier.10,2g. c.2g,24. Joh. 5 ,!?. Act.i7,2z-28. Ebr.i,z. Col.l,17. Sap.i4, Z. 0.12,15. §.i8.