Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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und deren Absichten überhaupt. 17

§. 18. Wer nun also zugleich mit der Bibel auch das Buchder Natur fleißig studieret, und das vollkommene Meisterstückdes Meisters aller Schöne, Sap. iz, z. das ist, das schöneWeltgebäude mit allen Wercken des Herrn darinnen recht be-trachtet und achter, der hat eitel Lust daran, Ps.m, 2. oderempfindet ein großes Vergnügen und Freude im Gemüthe,wegen der Gewißheit der Erkenntniß von Gott: und ie deutli-cher man die Beschaffenheit der natürlichenDinge einstehet, umso viel inniger wird die Freude, und um so viel beständiger dasVergnügen, als die Wahrheit, daraus es entspringet, unver-änderlich ist. Ja dadurch wird auch unsere Erkenntniß rechtlebendig, und ein Mittel, den Schöpfer, dessen Weisheit,Macht, Güte und Fürsehung wir in den Wercken der Naturschmecken und sehen, recht zu ehren und seine Ehre zu befördern,über alles zu fürchten, zu lieben, und ihm zu vertrauen in derZufriedenheit mit ihm, in der Gelassenheit und Gedult; Auchwird man williger andere Tugenden mehr auszuüben,hingegendie Laster zu meiden,und also seine eigene Glückseligkeit zu beför-dern, und im übrigen die Natur zu seinem Nutzen und Bestenzu gebrauchen, conk. Röm. i, 20. hg.

»AcAHsHrHoHoHzHsH-H-- Hr H2 Hs Ho Ha HaHoHrHaHaHaHscAH»

DaS 2 Capitel.

Von -er Welt Schöpfung und

Erhaltung.

vornehmste Werck der Natur, daraus unsere VernunftGott erkennenkan, ist die Erschaffung der (Veit.Diese ist nichts anders als der allgemeine Inhalt des Orts undder Zeit in der Natur, oder ein Begriffaller endlichen Dingen.Diesen nennet die Schrift Ockiversttgrem, und

sagt, daß Gott alles fein und schön gemachet habe, Coh. z, n.daher auch die Welt sowsl in der Griechischen als LateinischenSprache den Namen von der Schönheit hat.

§. 2. Sonst hat das Wort bVelc in Heil. Schrift gar vieleBibl. physi B Namen