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nur mit den beiden Händen, dann fuhr er fort: „ich willsagen, wenn man so recht darüber 'naus ist."
„Wir haben hier Einen, den Jörgli, von dem müssetJhr's einmal hören, dann saget Ihr auch: es gibt nichtsLustigeres. Ein Spaßvogel hat mir einmal berichtet, esmüss' nicht „Strumpf", es müss' „Schuh" heißen, unddeßwegen sei von Lauterbach die Red', weil dort aus allenGassen Schlappen 'rumliegen. Aber was geht uns jetztdas Lied an? Wir wollen was Anders reden. Habt Ihrhier herum auch Bekannte?"
„Keinen Menschen."
„Nun Ihr werdet schon gute Freund' bei uns finden,die Leut' sind zwar hier herum ein bisle grob; es ist nichtso, aber es sieht so aus. Ein bisle spöttisch, das ist wahr,das sind sie, es ist aber nicht bös gemeint, man muß nurtüchtig heimzahlen; und wenn man mit ihnen umzugehenweiß, kann man's um einen Finger wickeln."
„Ich werde gewiß allen Menschen mit Liebe entgegen-kommen."
„Ja, was ich hab' sagen wollen, nun müsset Ihr auchdie Gemcinderäthe und den Bürgerausschuß begrüßen, Ihrmüsset sie besuchen; und noch Eins, gehet auch zum altenSchullehrer, der jetzt schon 25 Jahr in Ruhstand versetztist, er ist ein braver Mann, und es thut ihm wohl. Erist noch von der alten Welt, aber auch grundgut. Ich binauch noch bei ihm in die Schul' gangen, freilich weißich auch wenig genug. Der letzte Schullehrer hat's mitihm verdorben, weil er ihn nicht besucht hat; und wennIhr ihm einen besondern Gefallen thun wollet, lasset ihnals einmal am Sonntags Orgel spielen. Jetzt will ichEuch Euer' Wohnung zeigen, Eure Sachen sind schon gesternankommen."
Mißvergnügten Antlitzes ging der Lehrer neben demBuchmaier durch das Dorf. Er war mit so hohen, über-schwenglichen Gedanken hier angekommen, und war aufeine so rauhe, harte Wirklichkeit gestoßen. Oft hörte erhinter sich sagen: das ist g'wiß der neu' Schullehrer.