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Auerbach's Dorfgeschichten
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auch noch einmal recht lustig machen, wir find doch immergut Freund gewesen."

Beßle, du hättest sollen hier bleiben, du hättest sollenden Seligmann hcirathen, was man daheim hat, weiß man;so weit in's Elsaß hinein, wie weiter wie g'heiter, sagt manals, wer weiß wie es dort ist."

Wie kannst du nur so reden?" erwiederte Beßle,hab'ich denn mit meinen 400 Gulden das Auslesen? und drübensind das fast 1000 Frank, das ist schon eher ein Wort.Und du? bleibst denn du im Dorf? Wenn dein Geometereinmal eine Anstellung kriegt, mußt du nicht auch fort?"

Ei hab' ich dir denn auch schon gesagt, mein Chusenist vorlängst von Straßburg aus mit dem Florian auf denSchramberger Markt gegangen. Der Florian hat, wasweiß ich wie viel? gewiß dreihundert Karlin in seinem Bei-gürtel gehabt, um Ochsen einzukaufen. Er führt sich wieein Prinz, und sein Herr vertraut ihm sein ganz Vermögenan; man sagt, er gibt ihm seine Tochter."

Ich wünsch' ihm Glück und Segen dazu."

Nu, nu, stell dich nur nicht so, du hast doch denkleinen Finger vom Florian lieber gehabt, als den ganzenGeometer."

Und wenn auch, er hat nichts und ich hab nichts,und zweimal nichts gibt gar nichts, sagt der alt' Schmied-jörgli."

Die beiden Mädchen waren zum Brunnen gelangt, vielestanden schon hier und harrten der hohen Obrigkeit.

Weißt auch schon, Kreszenz," rief des ChristiansDorle,vor einer Stund' ist der Florian wieder kommen;jetzt hast's gut, jetzt kannst zweispännig fahren."

Du hast's nöthig aufzubegehren," erwiederte Kreszenz,du brenndürrer Bohnenstecken du, du darfst dein Kaminer-lädle noch so weit aufsperren, es kommt doch Keiner."

So ist's recht," sagte eine keck aussehende Person, dieLeichkäther genannt, weil sie alle Todten im Dorfe ein-