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es in den Stall. Jetzt konnte man eines der Lieder gcnanvernehmen, es lautete:
Stele; i auf de Kirschebaum,
De Kirsche -swege uet.
Haun g'moant i wott mein Schätzte seh'n,
I gsieh nes aber et.
's isch no nit lang daß's geregnet hat.
Die Bäume tröpflet no,
I haun emol e Schätzte g'hätt,
I wott i hätt es no.
Jetzt ist es aber g'wandret.
Dem Unterländle zua,
Jetzt haun i wieder en andre —
's ist au e braver Bua.
Mit einem Wasserkübel unter dem Arme kam das Mäd-chen wieder zum Vorschein, es verschloß das Haus undlegte den Schlüssel unttr die daneben stehende Reisbeige.Der Rathhausbruuneu war ausgeschöpft und verschlossen,auch der obere Brunnen war verschlossen und wurde nurvom Sogcs Morgens und Abends geöffnet und je nachder Kopszahl der Familien das Wasser vertheilt. DieserWassermangel ist ein großer Uebclsiand, besonders im hohenSommer. Unterwegs rief des Auschels Beßle:
„Kreszenz, wart', ich geh mit."
„Komm, mach tapfer. Bis wann kommt denn deinChusen *) wieder?" cntgegnete Kreszenz.
„Bis auf unsere Pfingsten, heut über vierzehn Tag'."„Bis wann machet ihr denn Chasne?" **)
„Bis nach Sückes;***) du niußt bei meinem Lebenauch den ganzen Tag beim Tanz sein, da wollen wir uns
*) Ebräisck -- Bräutigam.
**) Ho»zkit.
***) ^aubhüttenfeft.