337
Als. einer der reichsten Bauern konnte er in Allein für ihnsorgen. Er reiste für ihn als Brautwerber in die Heiinathund holte die Emmerenz, die sich vor Freude gar nicht zufassen wußte.
Alle Leute im Dorfe und sogar die Eltern versöhntensich mit der Lebenswendung Jvo's, denn wenn es einemMenschen gut ergeht, beruhigen sich die Leute gerne beieiner Aenderung, die ihnen sonst verdammlich erschiene.
Nazi schenkte dem Jvo die Sägmühle; mit freudigerLust arbeitete er nun dort unverdrossen im Verein mit seinerEmmerenz. Oft sitzt er Abends unter seinem Nußbaumund bläst auf seinem Waldhorn, daß es weithin erschallt.Weit umher von den einzelnen Gehöften stehen in stillenMondnächten die Burschen und Mädchen und lauschen denfernen Klängen. Emmerenz sagte das einst Jvo und diesererwiederte: „Guck, in der Musik haben wir ein Gleichniß
22