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erfuhr, daß sie die fetten Thiere einem Metzger in Straßburgbrachten, auch erfuhr er, daß sie gerade auf dem Wege nachFreiburg seien. Jvo war um viele Stunden umgegangen,war aber doch noch auf dem rechten Wege. Er bat nundie Männer, sie begleiten zu dürfen, er wolle ihnen helfenund sie sollte» die Zehrung für ihn bezahlen; die Männersahen den sonderbaren Menschen in den schwarzen Kleidernmit dem Horn unterm Arm von oben herunter an, siemunkelten etwas mit einander.
„In der Fremdenlegion, mit dem nach Algier gehen,ist's nichts," sagte der Eine.
„Es ist besser," sagte der Andere, „man sitzt seine paarJahr Straf daheim ab; es kostet den Kopf nicht." Erlächelte so zuversichtlich, daß Jvo wohl merkte, er habediese Erfahrung selbst gemacht. Jvo erkannte nun, daß erfür einen Verbrecher gehalten wurde, er wagte es indeß nicht,diese Meinung zu entfernen, er wollte das Mitleid der Leutefür sich wach erhalten; sie sagten ihm aber, sie könntenihm nichts versprechen, in Neustadt träfen sie ihren Herrn,er solle mit dem reden.
Still ging nun Jvo hinter den Thieren drein, der Zucht-hauserfahrene trat ihm gnädig sein Scepter ab, und Jvoregierte mild und sicher mit demselben die Unterthanen.
„Woher ist das Paar Strömet?" fragte Jvo.
„Nicht wahr?" sagte der Algierfeind, „denen siehtman's an, daß sie aus einem guten Stall kommen? diesind auf dem Hornberger Markt vom Buchmaier gekauftworden."
Jvo sprang zu den Thieren und erkannte seinen Strome!alsbald an den aufgesträubten Haaren mitten auf der Stirne,es war ihm, als habe er gleiches Schicksal mit dem Thiereund ginge er gleich ihm dem Tode entgegen, aber er konnteund wollte nicht mehr zurück.
Wie erstaunte aber Jvo, als zu Neustadt angelangt dieTreiber ihren Herrn begrüßten, der zum Fenster des Wirthshauses
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