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katholischen Geistlichen heimlich sprechen wollte: nicht heikelsein möge, sagte: „komm' Sie mit, ich will's Ihr zeigen."Er versuchte es, seinen Arm um den Hals der Emmerenzzu schlingen, Emmerenz schlug ihm aber auf die Brust,daß es laut wieder dröhnte. Etwas von „holzigen Schwarz-wäldern" brummend, ging der Knecht von dannen.
„Weißt du was?" sagte nun Lisbeth, die gescheiteAdvokatenmagd, „bleib' ein' Stund da, bis es zusainmen-läutet und man in die Kirch' geht, in der Kirch setzst dudich links vorn hin und da siehst du den Jvo oben aufdem Empor, dann gibst ihm ein Zeichen, daß er nach derKirch zu dir 'ranskommen soll."
„In der Kirch?" sagte Emmerenz, laut die Hände zu-sammenschlagend, „Jesus, Maria, Joseph! Du bist aber'recht verdorben in der Stadt. Lieber thät' ich unverrich-teter Sach' wieder heimgehen."
„Nu so hilf dir anders, du Scheinheilige."
„Das will ich auch," sagte Emmerenz fortgehend. Siebegab sich nun geradewegs in das Kloster, ließ sich beimDirektor melden und sagte aufrichtig, sie habe was mitdem Jvo zu sprechen.
„Bist du seine Schwester?" fragte der Direktor.
„Nein, ich bin nur die Magd im Haus."
Der Direktor sah Emmerenz starr in das Gesicht, sieblickte ihn treuherzig an, keine Miene zuckte; der Direktorbefahl dem Famulus, sie zu Jvo zu führen.
In einer Fenstervertiefung auf der langen gewölbtenHausflur wartete Emmerenz, bis Jvo herauskam, er schreckteunverkennbar zusammen, als er sie erblickte.
„Grüß Gott Emmerenz, was machst du hier? es istdoch Alles wohl daheim?" stagte Jvo, nichts Gutes ahnend.
„Alles wohl auf, ich bin von der Mutter geschickt,viel tausend herzliche Grüß' und ich soll sagen, der Jvobraucht nicht Geistlich zu werden, wenn er's nicht von Herzengern thut. Die Mutter kann nicht ruhen und rasten, sie