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„Das ist ein StückleGlas, das hat mir derJvo einmal geschenkt, wiewir noch ganz kleine Kin-der gewesen sind," sagtedas Mädchen, mit Hastdas Kleinod wieder verber-gend.
Als Emmerenz endlichangekleidet war, sagte dieMutter, ihr Schürzenbandauf und wieder zuknüpfend ^„Ich weiß nicht, du solltesteben doch da bleiben."
„Da bleiben? Mich halten keine zehn Gaul'mehr. Bosget nur nicht, Ihr habt mir'seinmal versprochen, daß ich gehen soll; daswär' das erstemal, daß Ihr Euer Wort nichthalten thätet."
Nachdem Emmerenz nochmals in die Stubegegangen und sich aus dem Weihkesselchen ander Thüre im Zeichen des Kreuzes besprengthatte, machte sie sich auf den Weg.
^ Noch unter der Hausthüre suchte Christine
die Emmerenz zurückzuhalten, diese aber schrittschnell mit einem „B'hüt Euch Gott" davon. Christinesah ihr mit frommen Segenswünschen nach, wie sie durchden Garten in das Feld ging.
Emmerenz wählte diesen Weg, damit Niemand im Dorfeihr begegne. Als sie nun durch das Schießmaucrnfeld sodahin schritt, war der Mond von einer großen Wolke be-deckt , sie betrat den dunklen Bergwald, um nach dem Neckarhinabzugehen, ihr schauderte ein wenig, ringsum war Allesso still und so „finster wie in einer Kuh." Sie schautesich um, es war ihr, als schritte etwas hinter ihr drein,
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