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leise hinzu, verzeih mir Gott meine Sünden, ich denk'schon wieder zu viel an mich." Sie stellte ihren Sohnnieder und hielt ihre Hand auf seinem Kopfe.
„Gelt," sagte Jvo „und unser Gretle wird mein'Hauserin und ich laß ihm auch so Stadtkleider machen,wie die Pfarrköchin hat."
Die gute Base Magdalena von Reringen schenkte demJvo einen Kreuzer für seine Predigt. Schnell sprang erdann zu dem Knechte, der vor dem Hause unter dem Nuß-Laum saß und erzählte ihm, daß er Hajrle werde. Nazischüttelte nur mit dem Kopfe und drückte den überquillen-den brennenden Tabak in seiner Pfeife nieder.
Die Mittagskirche war nicht so feierlich und so besuchtwie sonst, die Andacht hatte sich heute Morgen erschöpft.
Gegen Abend ging der junge Pfarrer mit dem Kaplanvon Horb und mehreren anderen Geistlichen durch dasDorf. Alle Leute, die vor den Häusern saßen, standenauf und grüßten freundlich; die älteren Frauen lächeltendem jungen Pfarrer zu, wie wenn ste sagen wollten:„wir kennen dich und haben dich gern, denkt dir's noch,wie ich dir ein' Birn geschenkt hab? und ich hab's jaschon lang gesagt, der Gregor wird ein großer Mann."Die jungen Burschen zogen die Pfeifen aus dem Mundeund die Mützen ab, und die Mädchen flüchteten sich unterein Haus und stießen einander und blickten verstohlenheraus. Die Kinder aber kamen herbei, gaben dem Gregordie Hand und küßten die seinige.
Auch Jvo kam herbei. Der junge Geistliche mochtevielleicht das Zittern des Knaben und seinen andächtigfrommen Kuß herausfühlen, er hielt seine Hand noch langer,strich ihm mit der andern Hand über die Wange und sagte:
„Wie heißt du, liebes Kind?"
„Jvo."
„Und dein Vater?"
„Der Zimmermann Valentin."
Sag einen schönen Gruß von mir an deinen Vaterund deine Mutter, und sei recht fromm und brav.