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Auerbach's Dorfgeschichten
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als ob der Jäger ihm Alles das geschenkt hätte, als ober das Alles selber gemacht hätte, und doch wäre es wie-der gar zu gerne noch einmal zu dem guten alten Manneund seiner lieben Tochter gegangen, die jetzt so glückseligbei einander waren.

Äber auch der Jäger war glückselig, denn er erhielt dasVersprechen, daß das Tonele am Sonntage nach der Mit-tagskirche im Buchwäldle mit ihm zusammenkommen wolle.

Und so war der Jäger bei seinem Manöver viel glück-licher, als der Sepper zu Rosse bei dem Manöver aus derEbene von Ludwigsburg, und noch ehe er den Abschiedvom Militär erhielt, hatte ihm das Tonele den Abschiedgegeben.

Bei seiner Heimkunft war der erste Ausgang des Sep-pers zu dem Tonele. Er traf es an der Kunkel in derStube bei seinen Eltern, aber es redete kein Wort'mitihm und blickte ihn nur manchmal stier an. Er zeigteseinen ehrenvollen Abschied und breitete ihn, nachdem eralle Ständchen weggeblasen, auf dem Tische aus; aberdas Tonele kam nicht einmal her, um hineinzublicken.Er wickelte den Abschied wieder in ein doppeltes Papierund ging, das Dokument behutsam in der Hand haltend,fort zu dem Bärbele. Hier hörte er nun Alles, und daßdie beiden Gespielen flch wegen des Jägers verfeindet hät-ten. Der Sepper zerknitterte den Abschied mit beidenHänden zu einem Ballen zusammen und ging dann fort.

Es war in der Dämmerung, da saß der Sepper unterdemselben Baume im Kirschcnbusch, wo wir das Tonelezuerst gesehen haben. Der Baum war entblättert, derWind pfiff über die Stoppelfelder und der Fichtenwaldrauschte und brauste wie ein Strom, vom Daberwasenher tönte das Nachtglöckchen, und ein verspäteter Rabeflog krächzend dem Walde zu. Der Sepper aber sah undhörte nichts. Er saß da, die Ellbogen auf die Kniee ge-stemmt und hielt sich mit den Händen die Augen zu. Sosaß er lange. Da hörte er das Bellen eines Hundes undherannahende Schritte, er sprang rasch auf. Der Jäger