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der mit Hacke und Schaufel andeutete, daß die Erde ihmUnterthan sei. Hie und da kam ein Bauer quer über'sFeld, bisweilen einer, bisweilen aber auch mehrere, diesich unter traulichem Gespräche nach dem Gedeihen ihrerSaat umschauten; in ihrem Sonntagsstaate kamen sie undsahen vergnügt das stille Walten und Wirken in der Naturin ihrer Sonnlagspracht.
Die drei Mädchen saßen ruhig da, die Hände auf ihreweißen Schürzen gelegt, und stimmten ihre Lieder an.Bärbele sang die erste Stimme, das Tonele (Antonie)und das Brigittle begleiteten es mit natürlichem Takte.Andächtig und wehmüthig schallten die langgezogenen Töneüber die Flur dahin, und so oft die Mädchen sangen,pfiff ein Distelfink, der in den Zweigen des Kirschbaumessaß, mit doppelter Lust, und so oft die Mädchen nachBeendigung einer Strophe innehielten oder leise mit ein-ander plauderten, verstummte der Distelfink fast plötzlich.Die Mädchen sangen:
„Schön's Schätzte, um was i di bitte thur,
Bleib nur noch e Jährte bei mir.
Und. Alles, was du verzehre thust,
Das will ich bezahle vor dir."
„Und wenn du gleich Alles bezahle thust,
Geschieden muß es jetzt sein.
Wir reisen in fremdeste Länder hinein,
Schönes Schätzte, vergiß du nit mein."
Und als ich in fremde Land hinein kam,
Schön's Schätzte steht unter der Thür,
Es thät mich so freundlich nit grüßen:
„Schön's Schätzte, was machst du allhier?"
Es ist kein Apfel am Baum so roth,
Schwarz Kerne sind es darin.
Es ist kein Mädle im ganz Oestreich,
So führt es ein falschen Sinn.
Paff, fiel ein Schuß, die Mädchen schreckten zusammen,