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Auerbach's Dorfgeschichten
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Und ein Tüchelein in meine Taschen,

Meine Aeuglein abzuwaschen,

Weil ich von dir scheiden muß.

Gib ich meinem Pferd die Sporen,

Reit ich zu dem Thor hinaus,

Gib ich Acht auf's schwarzbrauns Mädichen,

Weil ich von ihm scheiden muß.

Als ein jedes der Mädchen seine vier bis fünf Spin-deln voll gesponnen hatte, wurde der Tisch in die Eckegerückt und auf dem freien Raume von kaum drei bisvier Schritten, den man dadurch gewonnen, begann nuneines nach dem andern zu tanzen; die Sitzenden sangenden Andern dazu. Als der Jörgli mit dem Maranneletanzte, sang er selber einen Ländler und tanzte dabei wieeine Spindel; ja er brauchte fast nicht viel mehr wie eineSpindel, denn er behauptete: darin zeige sich ein ächterTänzer, daß man sich auf einem Teller gewandt und stinkdrehen könne. Als er nun endlich mit dem Maranneleeinhielt, und es dabei nochmals so heftig schwenkte, daßder faltige Rock hoch aufwallte, da ließ ihn das Maranneleschnell stehen, wie wenn es sich vor ihm flüchtete, es sprangin die Ecke, wo der Aloys trübselig zuschaute und seineHand fassend, sagte es:

„Komm, Aloys, du mußt auch tanzen."

„Laß mich, du weißt ja, daß ich nicht tanzen kann.Du willst mich nur foppen."

„Du Tol —" sagte Marannele, es wollte: du Tol-patsch sagen, aber es hielt schnell inne, denn es sah seinGesicht, aus dem die Wehmuth ausgegossen war, daß ihmdas Weinen näher stand als das Lachen, es sagte daherfreundlicher: „nein, g'wiß nicht, ich will dich nicht foppen;komm, und wenn.du auch nicht tanzen kannst, so mußtdu's lernen, und ich tanz' so gern mit dir als wie miteinem."

Sie tanzte nun mit ihm herum, aber Aloys schien-