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Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
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aber nur ganz im Verborgenen. Eines Sonntags Abendswagte er es, die Pfeifenspitze aus seiner BrusttascheHerausgucken zu lassen und sich so zu seinen Altersgenossenzu gesellen. Einer von ihnen zog ihm mit Halloh diePfeife aus der Tasche, Aloys forderte sie zurück, sie wan-derte aber unter Jubel und Lachen von Hand zu Hand,und als sie Aloys mit immer größerem Ungestüm for-derte, da war sie verschwunden, keiner wollte sie mehrhaben. Aloys zerrte nun an Allen herum, und fordertemit Weinen seine Pfeife, aber Alles lachte; da packte erdie Mütze des ersten, der ihm die Pfeife genommen, undrannte damit davon in des Schmied Jakoben Haus. DerMützenlose brachte nun die Pfeife, die in der Holzbeigeversteckt war, zu Aloys hinauf.

Das Haus des Schmied Jakob Bomüller, das war derAusgang" des Aloys. Hier war er nämlich immer,wenn er nicht zu Haus war, und er blieb nie zu Haus,sobald er seine Arbeit darin fertig hatte. Die Frau desSchmied Jakob war seine Base, und außer seiner Mutterund uns wenigen Kindern nannte ihn auch noch dieFrau Applon (Appolonia) und ihre älteste Tochter Ma-rannele bei seinem rechten Namen: Aloys. Des Morgensstand der Aloys früh auf, und wenn er seine zwei Küheund seine Kalbin gefüttert und getränkt hatte, ging ernach des Jakoben Haus, klopfte, bis ihm das Maranneleaufmachte, und nach einem einfachenguten Tag" ging erdurch den Stall in die Scheune. Die Thiere kannten ihn,sie brummten jedesmal freundlich und wendeten die Köpfenach ihm; er aber ließ sich dadurch nicht lange aufhalten,sondern ging in die Scheune und steckte den beiden Ochsenund den beiden Kühen (Futter) auf. Besonders freund-lich stand Aloys mit der Bleßkuh. Er hatte sie vom Kalban auferzogen, und wenn er so bei ihr stand und ihremFressen mit Behagen zusah, dann leckte sie ihm oft dieHände, was seiner Morgentoilette zu gute kam. Wenner dann die Thüre des Stalles öffnete, und die Sauber-keit darin wieder herstellte, pflog er manches trauliche

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