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Dritter Theil (1795) Die Erdharze. Die kohligen Substanzen des Mineralreichs. Die Metalle. Anhang von Priestley's sogenanntem dephlogistisirten Salpetergas, und der Strontionerde
Entstehung
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iZ2 XI. Abschnitt. 2. Abtheilung.

§. 2Z02.

Ein nicht knallender Goldkalk, wie z. B. der Nie- ^verschlag des Goldes durch feuerbeständiges Alkali oder iKalkwafstr, wird knallend, wenn man ihn mit der Auf-lösung von Ammoniaksalzen digerirt. Man findet ihnnach dem Aussüßen am Gewicht vermehrt, unddasNeu-rralsalz wird zum Theil -erseht, und seine Saure frey ge-macht. Die Salzsäure löst das Knallgeld leicht auf, läßtes aber durch ein feuerbeständiges Alkali als Knallgoldfallen. >

H. 2ZOZ.

Wenn man recht ausgesüßtes Knallgold mit etwasSchwefelsäure aus einer Retorte destillirt, so steigt schwe-felsaures Ammoniak auf, und das Knallgold vrrliehrt sei-ne platzende Kraft. Dies letztere geschieht auch, wennes mit Vitriolöhl, aber nicht, wenn es mit verdünnter ^Schwefelsäure gekocht wird; beym bloßen Digeriren da-mit bleibt es knallend.

2Z04.

Aus diesen angeführten Erfahrungssäßen erhelletoffenbar, daß das Knellgold Ammoniak enthält, unddaher ammomakhalttZer Goldkalk (Lalx suri ammo-msLglls, Oxillum 3vri gmmonracule, Ox/c/e Li'o,- E°genennt werden kann; daß das Ammoniak al-lein die knallende Eigenschaft des Platzgoldes bewirkt, !daß aber nicht Feuchtigkeit oder ein eigner elastischerStoff, wie Hoffman» annahm, noch Kohlensäure nachBlack, noch ein eigner Salpsterschwefel, wie Baumeglaubte, noch nach andern ein salpetersaures Ammoniak,die Ursach des starken Platzens des Knallgoldes in derHitze seyn könne, wie Bergmarr umständlich gezeigt hat.

Wie bringt aber nun das Ammoniak im Knallgolde dieseWirkungen hervor? Die wahrscheinlichere Meinung ist, i

daß