lzv XI. Abschnitt. 2. Abtheilung.
sey, und dadurch naher auf die Ursach geleitet zuwerden.
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micg äe calce surl tulmingiue, tlpl'. 1769. 4. unv mseinen ox^/c. x/rr,/. c/rem. ?o/. II. S. IZZ. ff.
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Das wohl ausgesüßte Knallgold hat keinen Ge-schmack, und löst sich im kochenden Wasser nicht auf.Zn dem Augenblicke, der vor dem Abknallen desselbenvorhergehet, bemerkt man an ihm weiter keine Verände-rung, als daß es schwärzlich wird, und dann sogleich miteiner dunkeln Flamme und einem sehr empfindlichen Schal-le abbrennt. UnauögewascheneL platzt nicht so heftig, undmit kaltem Wasser gewaschenes mit einer Hellen Flamme.Durch Kochen mit Wasser oder ätzender Lauge soll esnach Bergman so weit gebracht werden, daß es sich durchden electrischen Funken, ja sogar durch bloßes sehr leich-tes Berühren, selbst mit einem Stückchen Papier, ent-zünden lasse. Wenn es mit Wasser angefeuchtet wordenist, so plaht es nicht auf einmal, sondern knistert wieKüchensalz nach und nach ab, in der Ordnung, wie dieTheile trocken werden. Die explodirende Kraft des Knall-goldes wirket nach allen Seiten; zehn bis zwölf Gransind im Stande, einen blechernen Löffel, worauf sie bcymPlatzen liegen, zu durchbohren, und einen darüber ge-deckten schweren Körper in die Höhe zu werfen. Wenndieser von Silber oder Kupfer ist, so wird er an verschie-denen Stellen vergoldet. Wenn das Knallgold zwischenlockerm Papier verplatzr, so findet man es theils in sehrkleinen Körnern reducict, theils in ein röthliches oder vio-lettes Pulver verwandelt. Wenn man ein Licht nahe anden Löffel hält, in welchem etwa ein Gran Knallgold ab-brennt, so wird jenes ausgelöscht. Zn genau verschlosse-nen und mit ihrer Mündung unter Wasser getauchten
metall