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Dritter Theil (1795) Die Erdharze. Die kohligen Substanzen des Mineralreichs. Die Metalle. Anhang von Priestley's sogenanntem dephlogistisirten Salpetergas, und der Strontionerde
Entstehung
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Von den Metallen einzeln genommen. 12 7

§. 22yr.

Wenn Goldblättchen mit gleichen Theilen Alaun,Salpeter und Kochsalz im Wasser gekocht werden, soerhalt man auch eine Auflösung des Goldes. Mannennt dies das stille Auflöstingsmittel (lVlsnltruumjine Lirepitu), und man sieht leicht ein, daß hierbey eineArt Königswasser entsteht.

§. 22Y2.

Wenn man zu der mit Wasser verdünnten und ge-sättigten Auflösung des Goldes in Königswasser oder indephjoglstisirrer Salzsäure feuerbeständiges ähendes Ge-wächsalkali tröpfelt, so entsteht langsam ein bräunlichergelber Niederschlag, der ein wahrer Goldkalk ist, wiesein äußeres Ansehen, seine Auflösung in Königswasserohne entstehende Salpeterluft, und seine Fähigkeit, sichmit dem Glase im Flusse zu vereinigen, beweist. Er istnach dem sorgfältigsten Aussüßen und Trocknen dunkel-roth von Farbe, löst sich nicht im Wasser auf, ist ge-schmacklos, und hat nach Bergman etwa ^ Zunahmean Gewichte. In der Schmetzhihe läßt er sich für sichallein ohne brennbaren Zusah wieder zu Gold reduciren.

§. 229z.

Die kohlensauren feuerbeständigen Alkalien schlagendie Auflösung des Goldes in Königswasser und dcphlogi-stisirter Salzsäure gelblich nieder. Es entwickelt sich da-her) aus dem Alkali fohlensaures Gas, auch wenn dieAuflösung des Goldes keine überschüssige und freye Säureenthält, weil der niederfallende Goldkalk wenig oder nichtsvon der Kohlensäure aufnehmen kann, welche das Alkali^ enthält.

H. 2294.

Die Kieselfeuchtigkeit schlägt aus der Goldauflösungebenfalls ein gelbes Pulver nieder, das aus Goldkalkeund Kieselerde besteht, beym Glühen eine Purpurfarbe