HO
XI. Abschnitt, i. AbtheLlung.
§. 2270.
Man hat diese Erscheinung ein Verbrennen genannt;aber mit Unrecht, wenn man diesen Ausdruck aufEntwi-ckelung des Feuers durch Zersetzung der Lebenslust vermit-telst eines verbrennlichen Körpers einschrankt. Hierbraucht aber keine Lebenslust zugegen zu seyn, um ur-sprüngliches Glühen und Erhitzen zuwege zu bringen. Esbildet sich in diesem Fall auch keine Saure, und keineGasart. Mir scheint vielmehr diese Thatsache ein ganz vor-züglicher Beweis zu seyn, daß die Quelle des Lichts beymVerbrennen in den verbrennlichen Körpern, und nicht inder Lebenslust gesucht werden müsse. Sowohl im Schwe-fel, als im regulinischen Metalle, ist Brennstoff oder dieBasis des Lichts enthalten; treten sie nun in chemischeVerbindung beym Zusammenschmelzen, so wird ihre Ca-pacitat für den Brennstoff, so wie auch für den Warme-stoff, geringer, und beide treten in Vereinigung mir ein-ander als Licht und als Feuer aus. Das einmal gebrauch-te und zusammengeschmolzens Gemisch dient daher auchnicht zum zweytenmale zu diesem Versuche.
Fcbreiben cles firn. r>«?r über verfclneäene neue
unä Interellanre LntäeLliUiiAen; r«
/?. 5 . lg»au8 einem Briete, von
K 284.//^ /Xn8TUA SU8 einem Brie-fs 6e8 firn. O. f'/ÄF'/ eöe?rci/r/l L'. 282. Versuche Überdie Entzündung des Schwefels mit Metallen ohne Gegenwartder Lebenslust, von Hrn. Deiman, v. Troosiw^k, Nieuwlanv,Bonvr, und Laurenbürgh; in Lrells chem. Annal. 179g.B. H. G. g8g. sf- Ueber die Entzündung des Schwefelsmit Metallen, ohne Gegenwart der Lebenslust, von Hrn.Richter; ebendas. 1794. B. H. S. 291. ff.
§. 2271.
Die Verbindungen des Schwefels mit den Metallensind in der That als eine Art von Schwefelleber anzuse-hen. Bey der Zersetzung derselben durch Saure entwi-ckelt