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Von den Metallen im Allgemeinen.
Baume mengte r oo Pfund Eisenfeil und eben so vielgepulverten Schwefel mit Wasser zu einer steifen Masse,die er in einen eisernen Topf packte. Nach i v Stundenschwoll sie an, ward warm; es erhob sich ein Wasser-dunst , und die Masse erhielt Borsten und Risse. Nachden folgenden io Stunden harte die Hihe, der Geruchund der Dampf sehr zugenommen, und nachdem dasWasserigte verdunstet war, brach die Materie in einestarke Flamme aus, die aber nur 2 bis z Minuten dauer-te; die Masse wurde rothglühend, und der Brand unddie Hihe dauerten noch 40 Stunden ohne Flamme.
BttumL erl. Lxperimentttlchemie, Th. /I. S. 679. ff.
§. 2269.
Auf diese Erscheinung ist matt erst neuerlich wie-der aufmerksam geworden, seitdem die Hrn. Deiman,paets van Troostwyk, ^lielkwland und Bondt ihreinteressanten Versuche darüber bekannt gemacht haben.Sie fanden, daß Schwefel in Verbindung mit mehrernregulinischen Metallen, im leeren Raume, in brennbaremGas, in kohlensaurem Gas, unter Quecksilber, u.s. w.durch wechselseitige Einwirkung auf einander zum Erhi-Hen und Glühen kam. Man macht ein Gemenge auseinem Theile Schwefel und drey Theilen Kupferfeil, schüt-tet davon in eine gläserne, mäßig weite und gekrümmteRöhre, etwa bis zu einem halben Zoll hoch, bringtdiesen Theil der Röhre über ein mäßiges Kohlenfeuer,wo die Masse erst zusammenst'ntert, nach einiger Zeitsich aufblahet, und dann unter Entwickelung einigerSchwefeldampfe in ein sehr lebhaftes Glühen, aber ohneFlamme, kömmt, was das ganze Glas mit Hellheit er-füllt, die Röhre mag luftleer oder mit den genanntenGasarten gefüllt seyn. Schon der sel. Scheele hat dieseErscheinung beobachtet.
Scheele von Luft uns Feuer, K. 8i. S. 114.
§. 2270.