Druckschrift 
Dritter Theil (1795) Die Erdharze. Die kohligen Substanzen des Mineralreichs. Die Metalle. Anhang von Priestley's sogenanntem dephlogistisirten Salpetergas, und der Strontionerde
Entstehung
Seite
59
Einzelbild herunterladen
 

59

Von den Metallen im Allgemeinen.

§. 2151.

Bey diesem Zusammenschmelzen dringen die Me-talle oft wechselseitig in ihre Zwischenräume ein, und wer-den dichter, als sie nach Verhalrniß der eigenthümllchenGewichte der Metalle seyn sollten, woraus sie entstehen;andere hingegen werden lockerer, und daher specifsschleichter, als sie nach der Mitrelzahl der Dichtigkett derversehten Metalle seyn sollten. Diese Versuche erfordernaber sehr viel Vorsicht, wenn sie genau seyn sollen. Hr.Araft undHr. Gellerr haben sich am meisten damit be-schafftigt, und der Gegenstand verdiente noch weitere Un-tersuchungen, besonders in mehrern andern Verhältnissender unter einander zu verbindenden Metalle, weil dieVeränderung des Verhältnisses der Mittlern Dichtigkeitnach dem Zusammenschmelzen die hydrostatische Prüfungder Reinigkeit der Metalle oder ihrer Legirung so langeungewiß macht, als man jene nicht genau kennt.

§. 2152.

Den Versuchen jener verdienten Männer zufolgeWird die Dichtigkeit größer bey den Gemischen aus Goldund Silber, Gold und Bley, Gold und Wismuth,Gold und Zink, Silber und Kuvfer, Silber und Bley,Silber und Zinn, Silber und Wismuth, Silber undZink, Silber und Spiesglanzmetall, Kupfer und Zinn,Kupfer und Zink, Kupfer und Spiesglanzmetall, Bleyund Zink, Bley und Wismuth, Bley und Spiesglanz-metall, Quecksilber und Zinn, Quecksilber und Bley,Wismuth und Spiesglanzmetall.

A 2IZZ.

lockerer hingegen werden die Gemische aus Goldund Kupfer, Gold und Eisen, Gold und Zinn, (Pla-tina und Kupfer,) Eisen und Spiesglanzmetall, Essenund Wismuth, Eisen und Zink, Kupfer und Bleu,

Zinn