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X. Abschnitt.
Dichtigkeit ist ebenfalls betrachtlieb, und geht über z,Aoc>bis 3,521 gegen das Wasser. Wegen seiner Dichtigkeitbricht er die Lichtstrahlen sehr stark, und wirft daher einenstarken vielfarbw.ten Glanz von sich, besonders wenn ervielflachlgt geschliffen worden ist, was chm , nebst seinerSeltenheit, auch den vorzüglichsten Plah unter den Edel-gesteincn verschafft hat. Die Diamanten kommen theilsans Ostindien, ans Viftpour, Decan und Golconda,so wie sie auch auf Borneo gefunden werden; theils undhauptsächlich aus Brasilien, doch werden lehtere nichtfür so schön gehalten.
Icsscrieu Abhandl. von den Diamanten und Perlen. Aus demEngl, und Französischen übersetzt, Danzig 1756. 8- Urb.Fr. Benev. Brück.-nannu Abh. von Edelgesteinen, Braun-schweig 177z. 8. S. 59. ff. Ebendesselben Veytrage zuseiner Abhandlung von Edelgesteinen, Braunschw, 1778- 8.S. 20. Ebendesselben zwente Fortsetzung seiner Veytrage,Braunschw. 178z. 8* S. Z4> ale Lr^liallo-
Arapbie, ou äescrrptlon äes forme« propres ä tous lescorps äu reMe minergl; sec. eäit. ä Ügris 1784. D. H.S. 189. ff- Lronstädrs Versuch einer Mineralogie, übers,von Hrn. XNcrner, Lerpz. 1710. S. 90. f.
§. 2iZo. ,
Alle äußere Eigenschaften des Diamanten bestimm-ten die Naturforscher, ihn zu den Steinen zu rechnen,und sie glaubten wegen der großen Anzahl derer, die ermit den Quarzarten gemein hat, wie die Durchsichtigkeit,und das Vermögen, mit dem Stahl Feuer zu schlagen,ihn für den reinsten unter den Kiesetarten zu halten.Der Großherzog von Toscana, Cosinus der dritte,hatte zwar schon in den Jahren 1694 und 1695 durchÄvcroni und TarZioni zu Florenz Versuche mit demDiamant durch die Hihe großer Brennspiegel anstellenlassen, wobey man die Zerstörbarkeit des Diamanten be-obachtete, welche geraume Zeit nachher durch die Versu-