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Amtlicher Bericht über die Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte zu Berlin im Sept. 1828 : nebst e. lithogr. Sammlung eigenhändiger Namenszüge der Theilnehmer
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Hierauf erfolgten in wenigen Tagen die erfreulichsten Erwiederungen nebstden erbetenen Bestimmungen, von welchen den Fremden noch vor dem Anfang derVersammlungen die nöthige Mittheilung gemacht werden konnte.

Schon um die Mitte des Augustmonats zeigte sich der Erfolg des vier Wochenfrüher erlassenen Einladungs - Schreibens, indem aus den mehrsten Orten die Mel-dungen der zu erwartenden Gäste ein gingen, aus -welchen man nach und nach einNamen-Verzeichnifs derselben zusammenzustellen im Stande war. Bei diesem Ge-schäft entwickelte sich die Idee, die jedem Mitgliede zuzustellende Einladungs-Kartemit einer Nummer zu versehn, die zugleich auf das zu druckende Namen-Verzeich-nifs und auf den Sitz in der Versammlung hinwiese, so dafs ein jeder an seinem Platzaus dem Verzeichnifs zu erkennen sei. Dieses selbst konnte natürlich nicht nach irgendeiner andern Ordnung als der früheren oder späteren Meldung eingerichtet werden,und wurde bei dem Niederschreiben der Namen auch in Hinsicht auf den eben an-gedeuteten Zweck nur darauf gesehn, dafs die der auswärtigen Mitglieder mit denender einheimischen ungefähr abwechsellen.

Von diesen vorläufigen Anordnungen wurde den Personen, die sich gemeldethatten, oder wenigstens einem an jedem Ort, durch folgendes Schreiben Kenntnifsgegeben:

Ew. verfehlen wir nicht, hiedurch eine kurze Nachricht von den für

die Versammlung deutscher Naturforscher und Arzte getroffenen vorläufigen Einrichtungenzu geben und Sie um Mittheilung derselben an die Theilnehmer aus Ihrem Wohnort zuersuchen.

Wir halten es für dringend nötliig, dafs jedes Mitglied ein Zeichen erhalle, durch welchesdemselben die ausscliliefsliche Theilnabme an den Zusammenkünften gesichert werde. Ein sovolkreicher Ort wie Berlin, der so viele Einwohner enthält, die sich für die Sache interessiren,macht diese Vorsicht unerläfslich. Wir werden daher jedem Mitgliede bei seiner Ankunftein solches Zeichen in Form einer Einladungskarte zu den Versammlungen zustellen und zudiesem Ende vom 12 ten bis zum 17 tcn September uns täglich in den Morgenstunden von 9 bis11 Uhr und Nachmittags von 4 bis 5 Uhr in dem Senats-Saal der Universität zum Empfangder an gekommenen Mitglieder bereit halten.

Dort werden wir Ihnen mündlich von allen den übrigen zur Bequemlichkeit der Mitglie-der und zur Erhaltung der Ordnung getroffenen Einrichtungen Nachricht geben und Ihnennamentlich ein Verzeichnifs von 200 disponiblen Privat-Wohnungen zum Preise von 1 '- 2 bis5 Thaler wöchentlich vorlegen, damit Sie sich nach getroffener Wahl gleich bequem undwohlfeil einrichten können. Diejenigen, welche uns bereits den Auftrag zur Besorgung einerWohnung gegeben haben, werden gebeten, sich am Thor nach unserem Bescheide zu erkun-digen und dort die Nachweisung in Empfang zu nehmen.

Die statutenmäfsigen Versammlungen werden vom 18 lc " September an, in dem grofsenSaal der Sing-Akademie Statt finden. Über die Ordnung der Vorlesungen und Mitthcilungeiiwird nach Ankunft der Mehrzahl in den letzten Tagen vor der ersten Versammlung dasNöthige zu bestimmen sein.

Sämmtliche naturhistorische Sammlungen und Museen werden in den Frühstunden von8 bis 10 Uhr den Besuchen der Mitglieder geöffnet sein, desgleichen stellt das Lesekabinet