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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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viel zu frühem Orte aufführt. Es folgt nach einer weitläufi-gen Darstellung des griechischen Feldzugs von 1098, auf ,'-327die kürzeste Erwähnung der letzten fränkischen Eroberungen: indrei Worten wird bemerkt: die Franken besetzten das Land,eroberten Jerusalem, machten Gottfried zum König. Daranschließt sich endlich die Notiz über die Schlacht bei Askalon,welche durchaus fabelhaft, nur durch Ducanges Bemerkunghalbes Licht erhält, hier sei eine Verwechselung mit den Gefech-ten bei Ramla und Joppe von 1102 vorgcgangen.

Alle diese Angaben aber, kurz oder ausführlich, glaubwür-dig oder verwirrt, scheinen mir bezeichnend für Wesen und Ent-stehung der Aleriade. Genau bis zur Flucht des Tatikios ausdem fränkischen Lager hat sie brauchbare wenn auch nicht voll-kommene Kunde, von da ab schrumpft der Kern der Dingezusammen und lösen sich alle Formen in nebelhafte Unbestimmt-heit auf. Es ist ganz dasselbe, was wir oben bei Bcrkjarokserster Erwähnung und dem Tode Mclekschahs bemerkten: dieseentlegenen Ereignisse des Ostens liegen ebenso außerhalb ihrerzuverlässigen Sehweite, als etwa die p. 31 erzählten Grausam-keiten Papst Gregor VII. gegen die deutschen Gesandten. Höchstungenau bei solchen Vorgängen wird ihre Erzählung stets nurin so weit wahrhaft lehrreich, als Griechen oder griechischeInteressen von dem Gang der Ereignisse berührt werden. Indiesem Umstände, daß ihre Jrrthümcr so bestimmt gleichartigerNatur sind, daß sie nach einem deutlich erkennbaren und überalldurchgehenden Gesetze verschwinden oder anwachsen, darin seheich zugleich eine sichere Bürgschaft für Annas Wahrheitsliebeund unsre Belehrung aus ihrem Werke.

Dies Verhältnis; versuche ich um so eher noch an einigenspäter» Theilen des Buches zu erläutern, als inan auch hier,so viel mir bekannt ist, nur zu wenig bestimmten Resultate hin-durchgedrungen ist.

Laodicea und Tripolis. Von p. 329: rNe 'c!H

Xttü « bis p. 330: roürwv oörw c»e.

Anna kennt nicht oder übergeht die Händel über Laodicea zwi-schen Bocmund und Robert; sie erwähnt die Stadt erst, als