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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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ror); diese Lesart hält Schopcn gegen die Va-

riante des ootl. 6oi«Iin. fest werden die Christen von Ta-niscan und Asan angegriffen, und siegen nach hartem Kampfedurch einen entschlossenen Angriff, den Vormund auf KilidschArslan macht. Die Stelle, verbunden mit p. 420, zeigt zunächst,daß Asan weder für Kilidsch Arslan, wie ich oben vcrmnthetc,noch für Pnlchasa gehalten werden kann; es ist ohne Frageder prinoops ^.88»,n des Grafen Stephan, dem die Christensein Land genommen, ebenso wie Taniscan ohne Weiteres fürDanischmend von Melitene zu erkennen ist. Hinsichtlich desKampfes selbst weiß ich nicht, ob ich ihn eher mit der Angabeder Gesten, bei Erkle habe man scharf gefochten, oder mit dererwähnten Erzählung Stephans von den Vorgängen in Kap-padocien in Verbindung bringen soll. Der Sache nach hatbeides gleich große Wahrscheinlichkeit, und geographische No-tizen über den Ort selbst sind mir nach beiden Seiten hin gleichunbekannt.

Dasselbe muß ich über den dritten Ort, Agrustopolis(auch hier ist die Variante Augustopolis znrückzuweisen) beken-nen. Die lateinischen Quellen erwähnen eines offnen Gefech-tes erst wieder bei der Eisenbrücke von Antiochien, und damitganz übereinstimmend sagt Anna, nachdem man bei Agrustopo-lis gesiegt, sei man ohne Widerstand bis Antiochien gezogen.Aber wie gesagt, ich weiß keine Auskunft darüber zu geben,ob in jener Gegend am Orontes ein Agrustopolis sich sonstnoch vorfindct.

k. 318 ff. Anna ist hier mit Unrecht getadelt worden, siegebe die Länge der Belagerung von Antiochien nur auf dreiMonate an. Sic hat dergleichen gar nicht im Sinne, die dreiMonate bezieh» sich nur auf die Zeit bis zu der Flucht desTatikios, und diese erfolgte, hicmit ganz übereinstimmend, imJanuar 1098 »). Eine klare Vorstellung von der Länge undden Ereignissen des dann noch folgenden Kampfes hat sic aller-dings schwerlich gehabt, da sie sowohl Kcrbnga als Firnz an

8) Mir derselbe» Rücksicht ist der Brief i>. 232 z» lese».