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Das Kreuz und die Lanze des Herrn ging ihnen voran»»), inJerusalem beteten die Priester und Schwachen um den Sieg —eine andre Besatzung hatte die Stadt nicht — wie hätte esihnen diesen Feinden gegenüber fehlen können? Höchst bezeich-nend, wenn auch wenig begründet, ist das Bild, welches Albcrcvon seinen Pilgern überliefert »H. Er umgibt sic auch hiermit aller irdischen Pracht: mit Musik und Saitenspicl ziehensic aus, die Harnische leuchten, die Fahnen flattern im Winde— er kennt nun einmal kein Innerliches ohne den entsprechen-den körperlichen Ansdruck dafür. Der Emir von Ramla, denEhristen befreundet, tritt zu Gottfried und fragt: welch einVolk ist das, so voll von Jubel und Lust, während es dem Ver-derben und Tode cntgcgengeht? Der Herzog, von Ehristi Glau-ben erfüllt, und „versehen mit geistlicher Antwort", sagt: diesVolk ist heute der himmlischen Krone gewiß und wer nmkommt,wird zu einem bessern Leben ein,gehen; wir leben ein ewigesLeben im Blute Jesu Ehristi. Wir wissen nicht, fügt Alberthinzu, was der Emir darauf gcthan, wir glauben aber nachguten Berichten, daß er sich besonnen und zu Christi Glaubenbekannt hat.
Frühmorgens nun am 14 August hatte man christlicherScits alle Vorbereitungen zum Schlagen getroffen. Die Mee-resküste verlauft sich hier in einzelne Hügelrückcn«;), welcheim Norden der Stadt kleine Thäler bilden, die einzigen frucht-baren Flecken in der weiten, sandigen Ebene umher. Die Stadtselbst liegt hart am Mcecre, in Form eines Halbkreises, dessenDiamctcr der Küste entlang geht, mit vier Thoren, eins nachNorden, das Ioppische, ein zweites nach Osten, daS Jernsale-mitischc. Ohne besondere strategische Bewegungen zogen diebeiden Heere in lauggedehntcr Linie gegeneinander; an der
83) Das Kreuz ist aller Qrten erwähnt, von der Lanze spricht Rom,und.
84) p. 286. 287.
85) >ViII. Dve. XVII. 22. gibt eine sehr anschauliche Beschreibung derTopographie.