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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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aller Ucbrigcn zum Aufbruch bewogen worden, ist demnach ent-schieden zu verwerfen 71 ). Am 13-, nicht weit mehr von Aska-lon entfernt, stieß man am Abend 75) auf zahlreiche Heerdcnvon Cameclen und Rindern, von einem Haufen Araber behü-tet, durch deren Aussagen man gewisse Kunde über die Stellungund gefährliche Angaben über die Stärke des feindlichen Hee-res erlangte. Uns ist es auch hier unmöglich, über den letztenPunkt etwas Gewisses festzustellen: die Nachrichten ssnd höchstwidersprechend und ohne Frage nach allen Seiten hin übertrie-ben. Wir vernehmen von 10200 bis 20000 Mann auf Sei-ten des christlichen 76), von 200000, 360000, 500000, vonzahllosen Streitern in den Reihen des ägyptischen Heeres 77),über welche Angaben eine Notiz des Caplan Raimund das all-gemeinste Urtheil an die Hand gibt: als wir dem Feinde ge-genüber standen, schienen wir uns durch ein Wunder Gottesfast gleich an Zahl 78).

Was die innere Beschaffenheit der beiden Heere betrifft,so nehmen wir ein Verhältnis wahr, ähnlich dem zwischen demKrenzheer zu Antiochien und Kcrbugas gewaltigen Schaarcnfreilich Hier den Christen um Vieles günstiger. Bewaffnung,Verpflegung, Pracht und Reichthum war ohne allen Zweifelans Seiten der Acgyptcr überwiegend, allein Conststcnz und in-nere Kraft fehlte diesem Heere, wie den verbündeten Seldschu-

74) .410. VI. 42.

75) liaim. I. e.

76) Naim, hat 1200 Ritter, 8000 zu Fuß; mir ist wabrsebeinlirb. daßdiese Nachricht, so wie seine Beschreibung der Marschordnung nie aufdie Provcnzalcn zu bezieh« ist, obgleich XVill. 'IVe. IX. IO. km- Oie-gtnkheir anninimt. Der Brief der Fürsten gibt 5000 Ritter , 15000zu Fuß für das ganze Heer.

77^ Hast. e. 138 hat die zweite, Lßlest. I. c die dritte Angabe. 4ll>,I. c. sagt siout aeena inaeis iuiiiiineealstles, balde, si. 137, dieChristen waren einer gegen 1000, gegen 10000. In den Oostia j>28 klagt Alafdal über die Niederlage seiner 200000 Ritter

78) Nalm. 180.